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Thüringer Athleten wollen Heimvorteil nutzen

Thüringer Athleten wollen Heimvorteil nutzen

Oberhof hat am Dienstag - wie erwartet - endgültig „Grünes Licht“ für die 14 Weltcup-Entscheidungen am Grenzadler vom 1. bis 10. Januar gegeben. Alle für die sechs Rennen der Tour de Ski, die zwei Entscheidungen in der Nordischen Kombination sowie die sechs Biathlon-Wettkämpfe notwendigen Loipen sind durchgängig mit 40 bis 50 Zentimeter Schnee präpariert.

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Quelle: dpa

Oberhof. „Außerdem haben wir rund 10 000 Kubikmeter Kunstschnee als Reserve, so viel wie niemals zuvor bei einem Weltcup“, sagte der sichtlich zufriedene Gesamtleiter Wolfgang Filbrich bei einer Pressekonferenz am Dienstag.

Die Investitionen der vergangenen Jahre in Schneekanonen hätten sich ebenso bezahlt gemacht, wie die zusätzlichen Möglichkeiten der neuen Skisporthalle. Am Dienstag wurde mit der Präparation der Anlaufspuren der beiden Schanzen im Kanzlersgrund zwischen Oberschönau und Oberhof begonnen. Bei den Arbeiten kam der Regen sehr gelegen, denn der nasse Schnee friert über Nacht kompakt an, dass die Spur bestens eingefräst werden kann. Voraussichtlich in zwei bis drei Tagen können die Schanzen besprungen werden. Dagegen sind die Schanzen für den Nachwuchs am Wadeberg bereits sprungfähig präpariert.

Die ersten Mannschaften aus dem Ausland werden in einer Woche anreisen. Bis dahin nutzen vorwiegend die Thüringer Athleten die guten Bedingungen zum Training. Biathletin Andrea Henkel, die am Montag nach sechs Wochen Trainings- und Wettkampfabwesenheit wieder in ihrer Oberhofer Wohnung eingetroffen ist, will bis auf die beiden Weihnachtsfeiertage täglich trainieren - gemeinsam mit ihrem Freund Tim Burke aus den USA, der mit der sechsmaligen Weltmeisterin Heiligabend in Oberhof verbringen wird. „Die Geschenke habe ich im Internet bestellt. Alles ist prima eingetroffen. Ich muss sie jetzt nur noch verpacken“, stellte Henkel zufrieden fest.

Auch Skilangläufer Jens Filbrich wird täglich in den Loipen am Grenzadler zu sehen sein. „Ich will auf den Strecken trainieren, die auch bei der Tour de Ski gelaufen werden“, sagte Filbrich, der das Fest erstmals als Familienvater feiert. Von ihm sei nach der geschafften Olympia-Qualifikation mit dem fünften Platz am vergangenen Sonntag ein „Riesenballast“ abgefallen. „Jetzt kann ich Weihnachten genießen und will den Heimvorteil für die Tour de Ski nutzen“, kündigte der erfolgreichste Medaillensammler unter den deutschen Skilangläufern bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen an.

dpa

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