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Uni-Riesen Leipzig bleiben im Spiel beim Kampf um Wiederaufstieg

Uni-Riesen Leipzig bleiben im Spiel beim Kampf um Wiederaufstieg

Es war nichts für Basketball-Feinschmecker, aber eine spannende Partie mit einem glücklichen Sieger: Dank des heißen Händchens ihres Spielmachers Chris Flores in der Schlussphase haben die Uni-Riesen im Playoff-Viertelfinale gegen den SC Rist Wedel in der Arena mit einem hart erkämpften 73:70 (30:30) triumphiert und den Traum vom Wiederaufstieg aufrecht erhalten.

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Uni-Riesen behalten Überblick: USC-Spieler Jaroslav Tyrna verteidigt in dieser Szene den Ball gegen Christoph Roquette. Am Ende gewinnen die Leipziger Basketballer nach großem Kampf 73:70 und spielen morgen beim SC Rist Wedel um den Einzug ins Playoff-Halbfinale. Fotos: Christian Nitsche

Quelle: Christian Nitsche

Durch den 1:1-Ausgleich in der "Best-of-Three-Serie" erzwang das Team von Martin Scholz das erhoffte Entscheidungsspiel morgen bei den Norddeutschen. "Wir fahren ganz bestimmt nicht zweimal nach Schleswig-Holstein, um zweimal zu verlieren", sagte Scholz kämpferisch. Eric Vierneisel war mit 21 Zählern, davon 13 in Hälfte eins, erneut bester Riesen-Werfer. Der von Foulproblemen geplagte Center Jaroslav Tyrna setzte Anfang des Schlussabschnitts mit einem 7:0-Lauf ein Ausrufzeichen und verwandelte den 50:55-Rückstand in eine Zwei-Punkte-Führung. Zum Matchwinner avancierte jedoch Aufbauspieler Chris Flores. Der US-Amerikaner zeigte keine Nerven und erzielte die letzten sieben Zähler seiner Mannschaft. Zwei Minuten vor Ende sorgte er nach einem Ballgewinn per Sprungwurf für den 68:68-Ausgleich. Danach traf er einen Freiwurf und verwandelte unter den Augen der 497 begeisterten Fans wenig später zwei Sprungwürfe zum 73:70-Endstand, den letzten 12,9 Sekunden vor Abpfiff.

"Wir haben es wieder einmal spannend gemacht", sagte Trainer Martin Scholz - und verriet sein persönliches Erfolgsgeheimnis. "Ich habe vor dem Spiel eine Runde Dart gespielt, um meine Nerven zu beruhigen", sagte der 32-Jährige schmunzelnd. "Und ich war sicher: Wenn ich mit drei Pfeilen 180 Punkte erziele, gewinnen wir." Das Kunststück glückte dem Coach schon nach drei Minuten, offenbar ein gutes Omen. Vor dem letzten Viertel hatte es allerdings nicht nach einem glücklichen Ende ausgesehen. Die Partie war durch unterirdische Trefferquoten bestimmt. Ein Resultat aus schlechter Wurfauswahl und fehlendem Wurfgeschick - auf beiden Seiten. Nach dem 30:30-Halbzeitstand zogen die Gäste auf fünf Punkte davon. Viele der Zuschauer rechneten schon mit dem Schlimmsten. Nicht aber Scholz, der sich nach seinem Dartglück mit viel Aberglauben auf der sicheren Seite wähnte. Ob das auch morgen helfen wird?

Lieber setzt der Trainer im Entscheidungsspiel erneut auf die Ausgeglichenheit seines Teams und starke Defensivarbeit gegen Wedels Spielmacher Diante Watkins. Das gefiel auch dem verletzten André Spalke. Nach seinem Handbruch fieberte er, mit grünem Gips geschmückt, auf der Bank mit. Im letzten Viertel hielt es ihn allerdings kaum noch auf dem Sitz. Knüpfen die Riesen morgen an diese starke Schlussphase an, wird das vorgestrige ganz sicher nicht das letzte Heimspiel der Saison gewesen sein.

Uni-Riesen: Flores 19, Vierneisel 21, Heinrich 8, Hohlfeld 1, Schmidt 2, Macevicius 3, Tyrna 14, Krajewski 3, Duku 2.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.04.2014

Thomas Fritz

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