Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Sport Regional Uni-Riesen-Neuzugang Sascha Ahnsehl trifft auf seinen alten Verein
Sportbuzzer Sport Regional Uni-Riesen-Neuzugang Sascha Ahnsehl trifft auf seinen alten Verein
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:44 24.09.2014
Basketballer Sascha Ahnsehl freut sich auf seine erste Saison beim USC. Quelle: Volkmar Heinz

Am Sonnabend (16 Uhr, Ballsporthalle Sandersdorf) beginnt für die Uni-Riesen die neue Saison in der drittklassigen ProB-Liga (jetzt Staffel Nord) - und Ahnsehl trifft gleich auf seinen alten Verein.

LVZ:

Erinnern Sie sich an den 16. Oktober 2011?

Sascha Ahnsehl

: Ich glaube, da habe ich ein ganz gutes Spiel gemacht (lacht).

Es war die letzte ProB-Partie zwischen den Uni-Riesen und Sandersdorf in Leipzig. Die Riesen verloren 76:84 und Sie machten als Topscorer 26 Punkte.

Ich hatte vor dem Match zu meinem Uni-Riesen-Gegenspieler und Kumpel Ralph Schirmer noch gesagt: "Diesmal werden wir euch den Arsch versohlen!". Und dann sind wir mit 150 Fans angereist und haben den Uni-Riesen, die gerade Tabellenführer waren, tatsächlich den Arsch versohlt.

Nun treten Sie selbst im Uni-Riesen-Trikot in Sandersdorf an. Mit welchen Gefühlen reisen Sie dorthin?

Mit unangenehmen definitiv nicht. Ich hatte vier schöne Jahre, das Verhältnis zu den Fans war einmalig. Die haben mich manchmal sogar zum Skat eingeladen oder einen Kuchen gebacken. Ich hatte auch das Angebot, noch ein weiteres Jahr in Sandersdorf zu spielen, aber letztlich wurde mir das Pendeln jetzt in der Endphase meines Studiums einfach zu viel.

Welche Ziele haben Sie mit den Uni-Riesen in dieser Saison?

Auf jeden Fall wollen wir mit attraktivem Basketball wieder mehr Fans in die Arena locken, die ja zuletzt nicht ganz so voll war.

Ist der Aufstieg in die ProA auch ein Ziel?

Den kann man leider nie einplanen, weil in den Playoffs auch immer etwas Glück dazu gehört. Aber zumindest wollen wir die Playoffs erreichen und dort auch möglichst weit kommen.

Sie waren in der Jugend regelmäßig Sachsen-Meister und wurden später zum besten deutschen ProB-Spieler auf Ihrer Position gewählt. Warum hat es nie für die ganz große Karriere gereicht?

Ich hatte auch mal Angebote von Bundesligisten, hätte dort aber wohl nur den Busfahrer geben dürfen. Letztlich habe ich dann die Priorität aufs Studium gelegt und bin heute sehr zufrieden mit der Entscheidung.

Haben Sie schon den Film "Der perfekte Wurf" über Dirk Nowitzki gesehen?

Ja, wir waren vor einem Monat mit der ganzen Mannschaft für Promo-Zwecke im Kino.

Und wie fanden Sie ihn?

Beeindruckend. Da sieht man wieder, dass Nowitzki einfach geisteskrank ist - also basketballerisch natürlich. Wenn man bedenkt, wie viel der trainiert hat, was der für den Basketball geopfert hat in seinem Leben. Da habe ich noch einmal deutlich gezeigt bekommen, warum ich nicht da gelandet bin, wo er jetzt steht.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.09.2014

Christian Ditmar

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Manchmal muss es ein besonderes Pflaster sein. Ein solches betraten gestern vor dem LVZ-Verlagsgebäude die Tanzschul-Chefs Tina Spiesbach (feiert am Donnerstag ihren 34. Geburtstag) und Oliver Thalheim (36) sowie die frisch gekürten deutschen Breakdance-Champions André "Lowphat" Hepke (28) und Holger "Killian" Köhler (24).

24.09.2014

Nach dem Bilderbuchstart in Hockey-Liga zwei mit zwei Siegen (Nürnberg und Stuttgart) waren die jungen ATV-Frauen an diesem Wochenende gleich doppelt im Spitzenspielbetrieb gefordert.

21.09.2014

Euphorie hat einen Namen: Lok Engelsdorf, Abteilung Schmetterlinge. Als am Samstagabend die Volleyballerinnen nach knapp zweieinhalb Stunden ihre Zweitliga-Premiere mit 3:1 (19:25, 28:26, 25:23, 25:19) gegen den VC Offenburg gerockt hatten, führten die Spielerinnen einen Freudentanz vom Feinsten auf.

21.09.2014
Anzeige