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Uni-Riesen verpassen Aufstieg - Niederlage gegen SC Rist Wedel

Uni-Riesen verpassen Aufstieg - Niederlage gegen SC Rist Wedel

Auch einen Tag nach der 74:95-Niederlage im dritten Playoff-Spiel gegen den SC Rist Wedel war Martin Scholz noch aufgebracht. "Diesmal lief wirklich alles gegen uns", war das Fazit des Uni-Riesen-Trainers nach dem Ausscheiden aus dem Playoff-Viertelfinale und dem damit verpassten Aufstieg in die zweitklassige Pro-A-Liga.

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Martin Scholz

Quelle: Nitsche

Angefangen hatte der ganze Schlamassel schon bei der Fahrt ins vor den Toren Hamburgs gelegene Wedel: Auf der A7 machte erst der Motor des extra angemieteten Busses schlapp, dann führte ein schwerer Unfall in der Hansestadt zu einer weiteren Verspätung, sodass die Uni-Riesen erst fünf Minuten vor Spielbeginn in der Wedeler Steinberghalle ankamen.

"Doch mental waren wir die ganze Zeit nicht in der Halle", fasste Scholz die Leistung seiner Mannschaft zusammen. Eine miserable Freiwurfquote von gerade einmal fünfzig Prozent und ein wie im ersten Spiel wieder blendend aufgelegter Wedeler Aufbauspieler Diante Watkins sorgten dafür, dass die Partie schon nach dem dritten Viertel und einer Führung von 83:45 für Wedel gegessen war.

Im letzten Viertel konnten die Leipziger den Rückstand noch einmal verkürzen, aber das Ausscheiden aus den Playoffs stand da schon längst fest. "Wir haben das Weiterkommen nicht heute verpasst", konstatierte Scholz. Vor zehn Tagen hatten die USC-Basketballer nämlich noch bis kurz vor Schluss in Wedel geführt, um dann doch nach Verlängerung als Verlierer vom Parkett zu gehen. Da half auch der zwischenzeitliche Heimsieg vom Wochenende wenig.

Jetzt heißt es für die Uni-Riesen: Wunden lecken und die Planungen für die Spielzeit 2014/15 beginnen. Die Verträge sämtlicher Spieler der ersten Mannschaft laufen zum Saisonende aus, einige Leistungsträger wie Kapitän Jorge Schmidt und Aufbauspieler Eric Vierneisel dürften in der Pro B nur schwer zu halten sein. Der derzeit verletzte André Spalke soll nun doch zum Fortsetzen seiner Karriere überredet werden, Nachwuchsspieler wie Hagen Hohlfeld verstärkt Einsatzzeiten bekommen.

Klar ist derzeit nur, dass Martin Scholz als Trainer weitermacht. Sein Vater Werner hört dagegen als Geschäftsführer auf. Ansonsten will Scholz junior die aktuelle Saison erst noch vereinsintern auswerten, bevor er weitere Entscheidungen verkündet. Eine schlagkräftige Mannschaft, die nach dem Sommer wieder um den Aufstieg mitspielt, soll aber auf jeden Fall zusammengestellt werden. "In der Pro B im Mittelfeld zu versacken, kommt für mich nicht in Frage", sagt der Coach.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.04.2014

Christian Dittmar

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