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Union "heiß wie Frittenfett" auf Derby gegen Cottbus

Union "heiß wie Frittenfett" auf Derby gegen Cottbus

Das Berlin-Brandenburg-Derby der 2. Fußball-Bundesliga zwischen Union Berlin und Energie Cottbus elektrisiert die Fans und weckt Erinnerungen: Gleich drei Unioner standen am 10. August 2003 beim 1:0-Erfolg für Energie Cottbus auf dem Rasen der Alten Försterei, die an diesem Freitag (18.00 Uhr) wieder prall gefüllt sein wird.

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Berlins Trainer Uwe Neuhaus hofft, nach dem Spiel gegen Energie Cottbus durchatmen zu können.

Quelle: dpa

Berlin. Unions jetziger Sportdirektor Christian Beeck, Kapitän Marco Gebhardt und der eingewechselte Björn Brunnemann halfen beim Sieg der Lausitzer.

Beeck wünscht sich für das Wiedersehen mit seinem einstigen Verein, in dem er in der Bundesliga seine größten Erfolge als Spieler hatte, ein friedliches Fußball-Fest ohne Krawall. Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz verspricht: „Auch unsere Anhänger werden ihren Beitrag zu einem stimmungsvollen Derby leisten.“ Mit dem VfL Osnabrück lernte Wollitz die Arena schon kennen.

Dass neben Beeck, Gebhardt und Brunnemann auch Torsten Mattuschka und Kenan Sahin schon für die Lausitzer kickten, spielt für Wollitz keine entscheidende Rolle. Durch die Vereinswechsel während einer Fußballer-Laufbahn sei es nichts Ungewöhnliches, ab und an gegen einen ehemaligen Club anzutreten.

Der Bundesliga-Absteiger hofft nach dem 3:0 gegen Oberhausen auf einen Aufwärtstrend bis zur Winterpause. Schon am Montag kommender Woche gibt es in Cottbus mit der Partie gegen Hansa Rostock gleich das nächste Ost-Derby. Wollitz muss aller Voraussicht nach auf Sergiu Radu und Igor Mitreski (Magen-Darm-Grippe) verzichten. Der Chinese Jiayi Shao steht dagegen als Alternative für die zuletzt erfolgreiche Startelf des Tabellen-Elften zur Verfügung.

Dagegen plagen die Berliner ausgerechnet während der längsten Durststrecke unter der Regie von Trainer Uwe Neuhaus in der Offensive Personalprobleme. Zuletzt gab es erstmals mit Neuhaus drei Niederlagen in Folge, gegen die Spitzenteams Kaiserslautern und St. Pauli gelang trotz Chancen kein Tor. Doch die Stürmer John Jairo Mosquera, der nach seiner Knieverletzung wieder mit leichtem Training begonnen hat, und Karim Benyamina fehlen auch am Freitag. Doch das soll keine Ausrede für ein schlechtes Spiel sein. „Wir haben jetzt mal drei Spiele hintereinander verloren. Das ist etwas Neues für uns. Gegen Cottbus muss jeder heiß sein wie Frittenfett“, forderte Berlins Mittelfeldakteur Torsten Mattuschka.

„Wir haben derzeit ein wenig Pech, was verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle angeht. Trotzdem wollen wir mutig in das Spiel gehen“, meint Beeck. Dafür muss auch die zuletzt schwache Defensive aber wieder erheblich besser stehen. Den Respekt von Wollitz genießt der Tabellen-Fünfte allemal. Das Derby ist so recht nach dem Geschmack des leidenschaftlichen Trainers, der von beiden Mannschaften „Fußball mit Herz“ erwartet.

dpa

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