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Volleyballerinnen gehen mit zwei Siegen und einer Niederlage in die Weihnachtspause

Volleyballerinnen gehen mit zwei Siegen und einer Niederlage in die Weihnachtspause

Der TSV Leipzig hat sein Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des Dresdner SC nach großem Kampf mit 1:3 verloren. Lok Engelsdorf zeigte gegen den Tabellenletzten Reichenbach eine souveräne Leistung und gewann deutlich 3:0. Auch der SSC Leipzig sammelte im ersten Spiel der Rückrunde zwei Punkte und fertigte den Chemnitzer PSV mit 3:0 ab.

Quelle: dpa

TSV zeigt Kampfgeist

Leipzig. Der Dresdner SC II, deutlich stärker als noch zu Beginn der Saison, dominierte die ersten beiden Sätze beim Spiel in der Stuttgarter Allee. Dennoch zeigte der TSV kein schlechtes Spiel: Kampfgeist und konzentrierte Aktionen sicherten den Leipzigerinnen im ersten Satz stets den Anschluss. Für die Führung reichte es jedoch nicht. Die Dresdnerinnen gewann mit 25:20.

 

Der zweite Durchgang verlief noch deutlicher für die Gastmannschaft. Schwächen in der Annahme und mangelnde Durchschlagkraft der TSV Damen am Netz ermöglichte Dresden den neuerlichen Satzgewinn mit 25:15. Im dritten Satz packte die Heimmannschaft der Ehrgeiz. Mit druckvollen Aufgaben, einer guten Blockarbeit und effektiven Angriffen gelang es den Gegner auf Distanz zu halten und ein vorzeitiges Ende des Spiels abzuwenden - 25:19.

Hochmotiviert starteten die Leipzigerinnen in den vierten Satz. Den Zuschauern bot sich ein entfesselter Kampf, in dem die TSVlerinnen leicht die Nase vorn behielten. Nach einer knappen halben Stunde hatten sich die Gastgeberinnen mit 24:23 den ersten Satzball erspielt. Den Dresdnerinnen gelang es jedoch diesen abzuwehren und anschließend selbst zum 25:24 Matchball zu verwandeln. Aber auch dieser Spielzug brachte noch keine Entscheidung. Erst ein vom TSV im Aus geglaubter, vom Schiedsrichter aber nicht gesehener Ball beim Stand von 27:26, beschloss das unglückliche Ende für Leipzig, 28:26. Mit diesem Ergebnis geht der TSV Leipzig als Vierter der Tabelle hinter Erfurt, Engelsdorf und dem SSC Leipzig in die Weihnachtspause.

Souveräner Rückrundenstart für Lok Engelsdorf

Mit einem deutlichen 3:0-Sieg  (25:15, 25:16, 25:21) gegen Reichenbach ist der Regionalliga-Zweite Lok Engelsdorf in die Rückrunde gestartet. Dabei erfüllten die Spielerinnen den Auftrag ihres Trainers, ohne Satzverlust zu bleiben, in souveräner Manier. Lediglich am Ende des letzten Durchgangs musste der Coach Jan Zangrando beim Stand von 15:18 eine Auszeit nehmen, um die notwendige Konzentration anzumahnen. Ansonsten zeigten sich die Engelsdorferinnen ihren Gastgeberinnen in allen Belangen überlegen. Schon frühzeitig in den Sätzen wurden beruhigende Punktvorsprünge erarbeitet, sodass auch bei der spärlichen Anhängerschar der Vogtländerinnen nie ein Zweifel am Erfolg der Gäste aufkommen konnte. In den Engelsdorfer Reihen sammelten in dieser Begegnung vor allem Anne Moritz, die für die verletzte Martina Dümke spielte, Gaby Uhlig und Anna Störmer weitere Spielpraxis.

Da neben der an der Wade lädierten Mittelblockerin fünf weitere Spielerinnen gesundheitlich angeschlagen sind, wurde die bevorstehende Wettkampfpause von allen sehnsüchtig erwartet. Wie zu hören war, wird die Engelsdorfer Wettkampfhalle auch Anfang des nächsten Jahres noch nicht zur Verfügung stehen, sodass nun wohl alle restlichen Heimspiele der Saison in der Turnhalle Czermaks Garten ausgetragen werden.

SSCL mit ungefährdetem 3:0-Erfolg

Die Damen des SSCL hatten sich am Sonnabend viel vorgenommen. Nach der Niederlage im Derby gegen Engelsdorf wollten sie das Jahr 2009 möglichst erfolgreich abschließen – schließlich wollte man auf der anschließenden Weihnachtsfeier nicht mit hängenden Köpfen dasitzen. Zum anderen hatten sie die Niederlage in Chemnitz noch in guter Erinnerung und brannten darauf im Duell gegen die Chemnitzerinnen nun zumindest gleichzuziehen.

Vielleicht lag darin auch die spürbare Nervosität begründet mit der man in den ersten Satz startete. Doch anders als im Hinspiel gelang es dieses Mal die deutliche 11:4 Führung der Mädels vom CPSV zu egalisieren und das Heft des Handelns selbst in die Hand zu nehmen. Dank einer guten Teamleistung gewann man letztlich den Satz verdient mit 25:19.

Der zweite Satz wurde dann deutlich druckvoller und mit viel weniger Eigenfehlern zu Gunsten des SSCL entschieden - 25:13. Während noch in der Vorwoche die Schmetterlinge um Kapitänin Jenny Langguth nach zwei Sätzen einbrachen, reichte die Leistung diesmal zu einem nie gefährdeten 3:0-Erfolg. Die Chemnitzerinnen waren nicht in der Lage ihr wahres Leistungspotential zu zeigen. Bei den Leipzigerinnen konnten alle eingesetzten Spielerinnen überzeugen.

Damit beenden die Mädels vom SSCL ein Volleyballjahr in dem sie über weite Strecken überzeugen konnten. Mit sieben Siegen aus zehn Spielen wurden die Erwartungen deutlich übertroffen.

Anne Grimm

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