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Sportmix Darüber wird auch noch geredet im Formel-1-Fahrerlager
Sportbuzzer Sportmix Darüber wird auch noch geredet im Formel-1-Fahrerlager
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07:44 09.06.2017
Formel-1-Geschäftsführer Chase Carey stellt sich in Montréal den Fragen der Presse. Quelle: Manu Fernandez
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Montréal

An diesem Freitag stellt sich gleich die komplette neue Dreier-Spitze der Formel 1 bei einer Pressekonferenz. High Noon: Die Pk wurde für 12.00 Uhr mittags Ortszeit angesetzt (18.00 Uhr MESZ). Auf dem Podium Platz nehmen werden Chase Carey, der neue Formel-1-Geschäftsführer und Nachfolger von Bernie Ecclestone, Sean Bratches, Direktor für die kommerziellen Belange, und der ehemalige Technik-Direktor und Teamchef Ross Brawn, Direktor beim neuen Besitzer Liberty Media für den Motorsport.

DER MÖGLICHE MAMMUTKALENDER UND SEINE FOLGEN

Ein Thema dürften sicherlich die Überlegungen der neuen Besitzer sein, den Kalender der Formel 1 mit noch mehr Rennen zu bestücken. Widerstand regt sich bereits dagegen. Fernando Alonso, einer der noch verbliebenen großen Publikumslieblinge, bekräftigte in Montréal, dass dann für ihn Schluss sei. Die Belastungen für Fahrer, aber auch für alle anderen in den Teams wären enorm. Von 53 Wochenenden im Jahr wäre fast die Hälfte mit Rennen belegt, hinzu kämen noch die Testfahrten. Auch logistisch wäre eine Ausweitung der Rennzone vermutlich kaum mehr zu stemmen.

DIE MONACO-STRATEGIE UND IHRE KONSEQUENZEN

Eine Nummer eins gebe es auch bei Ferrari nicht, sagt Kimi Räikkönen. Jetzt noch nicht. "Aber wenn es zu einem Punkt in der Saison kommt, wenn der eine die Chance hat, der andere nicht, ist sowas normal." Auf die Provokation von Lewis Hamilton, Ferrari habe sich auf eine Nummer eins festgelegt (und die heißt Vettel), reagierte der coole Finne auch mit maximaler Gelassenheit. "Was auch immer er denkt, für mich kein Problem." Angeheizt wurden die Diskussionen um eine Teamorder durch den Platztausch beim vergangenen Rennen durch eine bessere Strategie des hinter Pole-Mann Räikkönen gestarteten Vettel.

DIE DAUERKRISE BEI MCLAREN UND IHRE FOLGEN

Der Ton wird rauer. Die Forderungen werden deutlicher. Fernando Alonso macht seinen Verbleib von der Siegfähigkeit des Autos mit dem nicht siegfähigen Honda-Motor abhängig. Bis September muss es passiert sein. Man könnte es fast ein Ultimatum nennen. Zeichen der Trennung? Der Trennung von McLaren und Honda, nicht von Alonso und McLaren. Vor der Rückkehr von Honda hatte McLaren die Motoren von Mercedes bekommen. Schon länger wird spekuliert, dass die Partnerschaft womöglich erneuert werden könnte.

dpa

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