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Eishockey Eisbären als einziges DEL-Team im CL-Achtelfinale
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16:12 07.10.2015
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Stavanger

Die Berliner Eisbären sind mit einem 3:3 beim norwegischen Meister Stavanger Oilers als einziges deutsches Eishockey-Team in das Achtelfinale der Champions League eingezogen.

"Es war ein schweres Spiel, denn Stavanger hat von Beginn an alles gegeben", urteilte der Sportliche Leiter Stefan Ustorf. "Unsere Jungs haben gut gekämpft, stark gegengehalten, zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen und sich damit das Erreichen der nächsten Runde selbst erarbeitet." In heimischer Halle hatten die Eisbären mit 3:0 gewonnen.

Für ein deutsche Quartett kam unterdessen bereits nach der ersten K.o.-Runde das Aus in Europas Königsklasse. Der EHC München und die Düsseldorfer EG scheiterten mit je zwei Niederlagen an den finnischen Teams Rauman Lukko beziehungsweise Kärpät Oulu. Meister Adler Mannheim gewann zwar mit 3:2 gegen die Finnen von Blues Espoo, hatte jedoch das Hinspiel 1:4 verloren. Nach dem 4:2 im Hinspiel unterlag Ingolstadt dem Vorjahresfinalisten Frölunda Göteborg mit 1:4 nach Verlängerung.

Wie schon oft in dieser Saison war für die Hauptstädter vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung entscheidend, die sich vor allem auch darin zeigte, dass drei unterschiedliche Reihen für die Tore verantwortlich waren. "Die mussten drei Tore aufholen, und es war klar, dass die kommen werden", meinte Laurin Braun, der zum zwischenzeitlichen 2:1 getroffen hatte. Marcel Noebels und Travis Mulock gelangen die weiteren Berliner Treffer. Die Fehler vor den Gegentoren seien vermeidbar gewesen, kritisierte Braun. "Im Endeffekt haben wir das aber gut verteidigt und vor allem im letzten Drittel sehr clever gespielt."

Darauf wird es vor allem auch im Achtelfinale am 3. und 10. November ankommen, wenn es gegen den schwedischen Vizemeister Skellefteå AIK geht, der sich gegen den slowakischen Champion HC Kosice souverän durchsetzte. Ustorf warnte bereits: "Sie sind das dominierende Team in der schwedischen Liga in den letzten Jahren gewesen. Das werden sehr schwere Spiele."

dpa

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