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Handball Flensburgs nach Arbeitssieg: "Jetzt Barcelona schlagen"
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11:46 03.10.2016
Flensburgs Holger Glandorf (r) in Aktion. Quelle: Bo Amstrup
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Barcelona

Die Pflicht gegen den dänischen Handball-Meister Bjerringbro-Silkeborg HB hatte Ljubomir Vranjes schnell abgehakt.

"Die Torhüterleistung und die Abwehr waren in Ordnung", sagte der Trainer des deutschen Vizemeisters SG Flensburg-Handewitt nach dem 25:19 (12:10)-Auswärtssieg. "Aber wir hatten große Probleme im Angriff." Doch lange wollte sich der Schwede damit nicht aufhalten. "Jetzt wollen wir am Mittwoch den FC Barcelona schlagen", sagte Vranjes über das nächste Gruppenspiel in der Champions League.

Der spanische Meister hatte sich am Samstag 26:25 (10:13) gegen den THW Kiel durchgesetzt. Beim bislang letzten Gastspiel der Katalanen in Flensburg gab es vor knapp zwei Jahren eine 33:37-Heimniederlage. "Diesmal wollen wir den Spieß umdrehen", sagte SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke, der auch auf die Fans setzt. "Ich bin mir sicher, dass wir alle gemeinsam eine Stimmung entfachen können, die unsere Jungs zum Sieg treiben wird."

Nordrivale Kiel verpasste den ersten Erfolg in Barcelona seit dem 11. Oktober 2009 vor allem wegen zu vieler eigener Fehler und weniger wegen der Barça-Stärke. Einer, der kaum einen Anteil am Erfolg des FC Barcelona hatte, war der Ex-Kieler Filip Jicha. Vor der vergangenen Saison war der 34 Jahre alte Tscheche nach Spanien gewechselt, hat seitdem aber fast immer mit Verletzungen zu kämpfen.

Gegen seinen Ex-Club blitzte Jichas Können nur einmal auf, als er sein einziges Tor erzielte. Ansonsten kam der Tscheche kaum zu Offensivaktionen und leistete zumeist nur Abwehrarbeit.

"Barcelona und Kiel sind zwei Mannschaften, die sich für die Zukunft neu aufstellen", sagte THW-Trainer Alfred Gislason. Er hatte den Umbruch mit dem Abgang von Jicha bereits vor Jahresfrist eingeleitet und scheint - trotz der Niederlage - mit den jungen Spielern wie Nikola Bilyk, Lukas Nilsson und Raul Santos auf einem besseren Weg als der große Rivale von der iberischen Halbinsel zu sein.

dpa

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