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Handball Füchse nun Dritter: Souveräner 37:27-Sieg gegen Lemgo
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18:46 04.10.2015
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Berlin

Damit bleiben die Füchse gegen die Ostwestfalen seit zwölf Spielen ungeschlagen. Die Berliner begannen mit Nationalspieler Silvio Heinevetter im Tor. Mit einigen guten Paraden sorgte er auch gleich mit dafür, dass sich die Berliner schnell absetzen konnten. Nach zehn Minuten lagen sie bereits 10:5 in Führung.

In der 22. Minute landete ein Siebenmeter von Füchse-Kapitän Fredrik Petersen mitten im Gesicht von Lemgos Keeper Nils Dresrüsse. Die Schiedsrichter unterstellten ihm Absicht und stellten den Schweden mit einer Roten Karte vom Feld. Die Füchse ließen sich in der hart geführten Partie davon aber nicht beeindrucken und gingen mit einer 16:11-Führung in die Halbzeit.

Ein 4:0-Lauf zu Beginn der zweiten Halbzeit zum 20:11 sorgte dann für die endgültige Entscheidung. Danach spielten die Berliner die Partie souverän herunter und bauten die Führung gegen nun überforderte Lemgoer weiter aus. Beste Werfer auf Seiten der Berliner waren Petar Nenadic mit zehn und Jesper Nielsen mit sieben. Überzeugen konnte auch Keeper Heinevetter mit 13 Paraden - davon zwei gehaltene Siebenmeter.

Am Samstag hatten die Rhein-Neckar Löwen gezeigt, dass sie im nationalen Liga-Alltag derzeit das Maß aller Dinge sind. Das 32:20 (19:12) gegen das immer noch punktlose Schlusslicht TuS N-Lübbecke war der achte Sieg im achten Spiel für den Tabellenführer. Löwen-Geschäftsführer Lars Lamadé sagte: "Ich hatte Angst, dass die Gedanken schon beim Mittwoch sind, aber die Mannschaft hat das gut gelöst, wir haben uns eine gute Ausgangssituation geschaffen." Am Mittwoch empfangen die Löwen Meister THW Kiel zum Spitzenspiel.

Keine Probleme hatte der HSV Hamburg beim 37:23 über Aufsteiger ThSV Eisenach. "Wir haben insgesamt schlecht gespielt, mit dieser Leistung wird es schwer, in der Liga zu bleiben. Aber wir werden alles geben", sagte ThSV-Coach Velimir Petkovic.

Die TSV Hannover-Burgdorf feierte beim 30:27 (15:15) über HBW Balingen-Weilstetten den ersten Auswärtssieg. TSV-Trainer Jens Bürkle lobte seinen Torhüter Malte Semisch, der vor allem in der zweiten Hälfte die Gegner mit tollen Paraden entnervte. "Wir haben uns zerrissen, wir haben alles versucht", fasste HBW-Coach Markus Gaugisch die Leistung seiner Mannschaft zusammen. Es sei seiner Mannschaft aber nicht gelungen, den Rückstand noch auszugleichen.

Bereits am Freitag hatte die HSG Wetzlar ihr Heimspiel gegen den SC Magdeburg gewonnen. Der neunfache Torschütze Joao Ferraz und Torwart Andreas Wolff waren beim 27:23 (11:9) die Sieggaranten für Wetzlar. "So langsam wird es unheimlich", sagte HSG-Coach Kai Wandschneider über die nunmehr 11:5 Punkte seines Teams.

dpa

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