Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Handball Aus für die Rhein-Neckar Löwen trübt die deutsche Bilanz
Sportbuzzer Sportmix Handball Aus für die Rhein-Neckar Löwen trübt die deutsche Bilanz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:33 02.04.2018
Rafael Baena Gonzalez (l) von den Rhein-Neckar Löwen setzt sich hier gegen Marko Mamic von Kielce durch. Quelle: Uwe Anspach
Anzeige
Mannheim

Das "Spiel der Ehre" endete für die Handballer der Rhein-Neckar Löwen mit einer erneuten Niederlage gegen Vive Kielce und dem bitteren Aus im Achtelfinale der Champions League.

Die Mannheimer unterlagen dem polnischen Meister vor 4425 Zuschauern in der SAP-Arena mit 30:36 (18:16). Für die Löwen war damit zum vierten Mal in Serie Endstation in der Runde der 16 besten Teams in Europa.

"Nun konzentrieren wir uns auf die verbleibenden Wettbewerbe und wollen die Saison noch freudig gestalten", schrieben die Mannheimer auf ihrer Facebook-Seite. Der Bundesliga-Tabellenführer strebt die dritte Meisterschaft hintereinander an und steht zudem im Final-Turnier des deutschen Pokals.

Eigentlich hatte der deutsche Meister ein Zeichen setzen wollen. Zum Hinspiel nach Kielce war wegen der parallelen TV-Übertragung der Bundesliga-Niederlage der Löwen beim THW Kiel die Zweitvertretung der Nordbadener gereist und hatte 17:41 verloren. Die Revanche jedoch misslang. "Es wäre aber auch generell einfach schön gewesen, eine richtige Chance auf das Viertelfinale zu haben", sagte Rückraumspieler Kim Ekdahl Du Rietz über das Terminchaos rund um die Spiele gegen die Polen, die jetzt auf Paris Saint-Germain treffen.

Der THW Kiel, der gegen Pick Szeged sein Heimrecht getauscht hatte, konnte sich in Ungarn nach dem 29:22 aus dem Hinspiel eine 27:28 (13:12)-Niederlage erlauben und zog trotzdem in das Viertelfinale ein. "Wir wollten das Spiel gewinnen", sagte Rechtsaußen Ole Rahmel den "Kieler Nachrichten": "Das hat zwar nicht geklappt, aber am Ende zählt das auch nicht."

Damit haben die "Zebras" auch in ihrem 14. Auftritt in einem Achtelfinale der Champions League die nächste Runde erreicht. Im Viertelfinale geht es gegen Titelverteidiger Vardar Skopje aus Mazedonien. Die SG Flensburg-Handewitt, die bereits in der vergangenen Woche das Weiterkommen geschafft hatte, trifft auf den französischen Vertreter Montpellier AHB. Das letzte Viertelfinale bestreiten der frühere deutsche Nationalspieler Dominik Klein und sein französischer Club HBC Nantes gegen Skjern HB.

Perfekt ist die Bilanz der drei deutschen Vertreter im EHF-Pokal. Titelverteidiger Frisch Auf Göppingen, die Füchse Berlin und der SC Magdeburg beendeten die Gruppenphase jeweils als Erster. Am letzten Spieltag unterlag Magdeburg 26:27 (11:12) bei Bjerringbro-Silkeborg in Dänemark. Die Füchse schlugen Lugi HF aus Schweden 34:25 (17:12), und Göppingen feierte mit dem 31:26 (17:11) über RD Koper aus Slowenien als einziger Club den sechsten Sieg im sechsten Gruppenspiel.

Als Ausrichter des Finalturniers ziehen die Magdeburger direkt ins Halbfinale ein. Bei der Auslosung der nur drei Viertelfinalspiele am Dienstag kann es nicht zu einem Duell zwischen Göppingen und Berlin kommen. Beide bekommen es mit einem Gruppenzweiten zu tun. Mögliche Gegner sind Chambery Savoie und St. Raphael aus Frankreich sowie RK Nexe aus Kroatien. Komplettiert wird das Viertelfinale durch den spanischen Vertreter BM Granollers.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Handballer des THW Kiel stehen im Viertelfinale der Champions League.

Der deutsche Rekordmeister verlor zwar das Achtelfinal-Rückspiel beim ungarischen Vertreter Pick Szeged mit 27:28 (13:12), doch die erste Partie hatten die "Zebras" 29:22 gewonnen.

01.04.2018

Handball-Bundesligist Füchse Berlin hat sich als Gruppensieger für das Viertelfinale des EHF-Pokals qualifiziert. Der Hauptstadtclub setzte sich am letzten Spieltag der Hauptrunde mit 34:25 (17:12) gegen den schwedischen Vertreter Lugi HF aus Lund durch.

01.04.2018

Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt stehen wieder auf dem zweiten Platz in der Bundesliga. Die Norddeutschen gewannen ihr Heimspiel gegen den SC DHfK Leipzig mit 30:27 (15:13) und verdrängten die Füchse Berlin auf Rang drei.

01.04.2018
Anzeige