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Sportmix Mainzer Elferkiller und Herthas gutes Omen
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08:40 24.10.2015
Mainz kann sich auf Elferkiller Loris Karius verlassen. Quelle: Guido Kirchner
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Berlin

In den Samstags-Spielen der Fußball-Bundesliga können gleich mehrere Rekorde verbessert werden. Bayern München will mit seinem 1000. Ligasieg im Heimspiel gegen den 1. FC Köln seine Bestmarke von bislang neun Siegen zum Saisonbeginn weiter ausbauen.

Für Aufsteiger Ingolstadt gilt es, gegen Hertha BSC die Stellung als Aufsteiger mit den wenigsten Gegentoren - bisher sieben in neun Spielen - zu verteidigen. Ein trister Tiefpunkt droht hingegen Werder Bremen: Verlieren die Norddeutschen auch beim FSV Mainz 05, wäre es die sechste Niederlage in Folge - das gab es beim viermaligen Meister noch nie. Der Samstag des zehnten Spieltags im Überblick:

ELFERKILLER: Loris Karius zeigt bei Strafstößen keine Nerven - die vier letzten Elfmeter gegen den Mainzer Torwart wurden alle vergeben. In der Ligageschichte gab es nur vier längere Serien dieser Art. Die Gäste aus Bremen haben in dieser Saison zwei Elfmeter zugesprochen bekommen, beide gegen Mönchengladbach: Den ersten verwandelte der derzeit verletzte Aron Johannsson, den zweiten verschoss Felix Kroos. Auch aus dem Spiel heraus sind die Bremer bislang nicht effektiv genug. Zwar schossen sie deutlich häufiger aufs Tor als Mainz (123:101), dennoch erzielten sie weniger Tore (7:12).

KONTINUITÄT: Hannover 96 war in den ersten sieben Saisonspielen ohne Sieg geblieben, feierte zuletzt aber zwei Erfolge hintereinander. Vielleicht auch, weil Trainer Michael Frontzeck nicht mehr rotiert. Im Heimspiel gegen Frankfurt könnte Hannovers Startelf zum vierten Mal in Folge unverändert bleiben. Die Gäste brauchen hingegen nach fünf sieglosen Spielen dringend selbst einen Erfolg, um dem Abwärtsstrudel zu entkommen. Die Hoffnungen ruhen auch auf Alex Meier, der in dieser Saison im Schnitt alle 108 Minuten ein Tor erzielte - ein noch besserer Wert als die 116 Minuten aus der Vorsaison, in der Meier Torschützenkönig wurde.

TEMPOFUßBALL: Kein Team rennt so viel wie der VfB Stuttgart. Mit durchschnittlich 248 Sprints pro Spiel führen die Schwaben die Tempo-Wertung der Liga an. Trainer Alexander Zorniger dürfte der Vollgasfußball gefallen - auch wenn seine Spieler anfangs noch die Effektivität vermissen ließen. Die ersten fünf Spiele hatte der VfB alle verloren, aus den vier folgenden Partien holte er aber sieben Punkte. Allerdings: Auch Gegner Leverkusen kann rennen und legte nach Hoffenheim die drittmeisten Sprints pro Spiel hin (217).

STANDARDKÖNIGE: Im Spiel des Aufsteigers Darmstadt 98 gegen den auswärts noch sieglosen Vize-Meister VfL Wolfsburg droht vor allem bei ruhenden Bällen Gefahr. Beide Mannschaften trafen in dieser Saison nach Standards jeweils fünfmal. In der Bundesliga gab es das Duell übrigens noch nie. Dafür trafen die Teams in der vergangenen Saison im DFB-Pokal aufeinander. Die Entscheidung fiel, natürlich, durch Standards der besonderen Art: Wolfsburg gewann in der ersten Runde nach einem 0:0 nach 120 Minuten im Elfmeterschießen.

OMEN: Für Hertha BSC ist das Duell mit dem FC Ingolstadt ein gutes Zeichen. Immer, wenn die beiden Mannschaften in derselben Liga antraten, wurden die Berliner am Ende Meister. Zweimal war das bislang der Fall - beide Male allerdings in Liga zwei (2010/11 und 2012/13). Ingolstadt will am Samstag seine Heimbilanz aufbessern: In den ersten vier Erstliga-Heimspielen der Vereinsgeschichte gelangen lediglich zwei Tore.

dpa

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