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Sportmix „Wir sind eng zusammengerückt“
Sportbuzzer Sportmix „Wir sind eng zusammengerückt“
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22:02 19.02.2017
Der ehemalige deutsche Biathlet und jetzige Nationaltrainer Russlands Ricco Groß (rechts) umarmt den russischen Startläufer Alexej Wolkow. Quelle: dpa
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Hochfilzen

Ricco Groß, 46, in seiner aktiven Zeit viermaliger Olympiasieger und neunmaliger Weltmeister, feierte mit dem Staffel-Gold der russischen Biathlon-Männer am Wochenende seinen ersten großen Titel als Trainer Russlands.

Was hat den Ausschlag gegeben für den Sieg Ihrer Staffel?

Wir haben sehr souverän am Schießstand gearbeitet, mit nur drei Nachladern. Das war sicher eine der Grundlagen, um heute ganz vorne ankommen zu können.

Wie schwierig war es, nach den anfänglichen Turbulenzen bei dieser WM ums russische Team die Mannschaft auf Kurs zu halten?

Das ist uns ganz gut gelungen. Weil wir eng zusammengerückt sind, die Trainer, die Funktionärsriege und natürlich auch die Sportler. Wir haben alles das, was diskutiert worden ist, eher im kleineren Kämmerchen diskutiert. Da haben die Athleten nichts davon mitbekommen, sodass sie nur an ihre Leistungsfähigkeit denken konnten.

Wie wird das Gold in Russland ankommen? Die Staffel ist die Königsdisziplin.

Ich glaube schon, dass man sich sehr freuen wird.

Ist da auch Genugtuung dabei?

Was heißt Genugtuung. Wir haben gut gearbeitet. Wir haben auch letztes Jahr gut gearbeitet, dort aber keine Medaille abgekriegt. Jetzt haben wir die zwei Medaillen, die wir erreichen wollten, erreicht.

Es war ja sehr eng im Rennen. Wie stark haben Sie gezittert?

Es ging, weil ich weiß: Man kann einen guten Wettkampf machen und man wird nur Sechster. Weil das Leistungsvermögen in der Spitze gewaltig hoch ist. Da darf man sich nichts erlauben. Man muss immer mit den Führenden in Kontakt bleiben. Wenn du einmal eine halbe Minute zurück bist, ist es unwahrscheinlich schwierig, das wieder gutzumachen.

Hatten Sie gedacht, dass Anton Schipulin auf der Schlussrunde Martin Fourcade davonläuft?

Gehofft habe ich es schon. Wichtiger war mir, dass sich Anton auch renntaktisch umgestellt und sich nicht nur auf den Schießstand konzentriert hat.


Von Uwe Köster

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