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Achtung Baustelle Bauarbeiten auf der Karli: Gastronomen sollen zur Fußball-WM Freisitze nutzen können
Thema Specials Achtung Baustelle Bauarbeiten auf der Karli: Gastronomen sollen zur Fußball-WM Freisitze nutzen können
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21:33 16.04.2014
Gleisbauarbeiten an der Karl-Liebknecht-Straße in Leipzig. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Bauderzernentin Dorothee Dubrau (parteilos) erklärte, dass auch viel passiere, wenn man gerade mal nichts davon sehe.

Das 16-Millionen-Euro-Projekt Südmeile basiere auf einer verzahnten Planung, bei der die Gleisbauarbeiten der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) und der Leitungsbau der Kommunalen Wasserwerke die Vorarbeit für den Straßenbau lieferten. "Wenn bei den einen gerade Ruhe herrscht, dann tut sich etwas bei den anderen", sagte Dubrau. So hätten die KWL zuletzt unterirdisch am Abwasserkanal und den Trinkwasserleitungen zwischen Shakespeare- und Paul-Gruner-Straße gearbeitet.

Die Baubürgermeisterin sagte aber auch: Das optimale Winter-Bauwetter sei so nicht vorhersehbar gewesen. Der Bauablauf sei in komplexen Vergabeunterlagen geregelt. Und: "Änderungen haben Mehrkosten zur Folge".

Interims-Parkflächen geplant

Ziel sei es jetzt, die Bauarbeiten im Abschnitt Shakespeare- und Körnerstraße so weit voran zu treiben, dass die Gastronomen zur Fußball-WM im Juni ihre Freisitze nutzen könnten. Auf Anregung der Interessengemeinschaft Karli gebe es Schilder mit der Botschaft "Willkommen auf der Karli - alle Läden und Kneipen geöffnet".

Außerdem sollen zwischen Shakespeare- und Paul-Gruner-Straße in der nächsten Zeit Interimsparkflächen entstehen. Erreichbar sei die Südmeile ja weiterhin planmäßig über die Nebenstraßen.

Zum Budget für Öffentlichkeitsarbeit erklärte das Baudezernat: Von den 237.500 Euro stehen 55.000 Euro für Flyer, Schilder und Ähnliches zur Verfügung. Der Rest werde für die Arbeit von Karli-Kümmerer Michael Biedermann und die Unterhaltung des Info-Containers eingesetzt.

Grünen-Stadtrat Malte Reupert meldete sich als Gewerbetreibender an der Karl-Liebknecht-Straße zu Wort. Er findet: "Der Kümmerer leistet sehr wertvolle Arbeit. Da ist kein Euro verschwendet".

Evelyn ter Vehn

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