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Achtung Baustelle Stadt kontert Kritik von Leipziger Wirten an Karli-Umbau: Kein Recht auf Freisitze
Thema Specials Achtung Baustelle Stadt kontert Kritik von Leipziger Wirten an Karli-Umbau: Kein Recht auf Freisitze
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19:30 21.11.2014
Kay Petzold (links) und Henry Hoffmann, Betreiber des Restaurants "Big Easy", demonstrieren, welche Folgen die Halbierung der Freisitzfläche hätte: Die äußere Tischreihe müsste verschwinden. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Nach den aktuellen Plänen sollen die Wirte in und neben dem von Michael Fischer-Art gestalteten Gebäude an der Karl-Liebknecht-Straße 47 künftig auf die Hälfte ihrer Außenflächen verzichten.

Bislang nutzen die Gaststätten den Gehweg auf einer Breite von vier bis fünf Metern für ihre Freisitze. Der Streifen soll nach dem Umbau auf 2,80 Meter verengt werden. Die Stadt rechtfertigt die Entscheidung damit, dass die Flächen vor den Lokalen grundsätzlich öffentlich sind und nur ausnahmsweise als Freisitz genutzt werden dürfen.

„In erster Linie sind sie für Fußgänger gedacht, für Ältere, für Mütter und Väter mit Kindern, auch für Menschen, die zum Beispiel auf einen Rollstuhl angewiesen sind“, hieß es in der Mitteilung. Die Errichtung von Fahrradbügeln auf den Streifen liege letztlich auch im Interesse der Gastronomen. „Radfahrer sind immerhin eine der wichtigsten Zielgruppen der Gastwirte“, so ein Sprecher der Stadt.

Holm Retsch, Geschäftsführer der Leipziger Sektion des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA) hatte zuvor angekündigt, in der kommenden Woche im städtischen Bauausschuss gegen die geplante Verkleinerung der Freisitzflächen zu protestieren.

chg

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