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Illustration zur Bundestagswahl 2017 in Leipzig
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Unstimmigkeiten in drei Leipziger Wahlbezirken sorgten für Verzögerungen

Bundestagswahl 2017 Unstimmigkeiten in drei Leipziger Wahlbezirken sorgten für Verzögerungen

Das Endergebnis der Bundestagswahlen in den Leipziger Wahlkreisen stand am Sonntagabend erst nach Mitternacht fest. Grund dafür waren rechnerische Unstimmigkeiten in drei Leipziger Wahlbezirken.

Auch SPD-Kandidatin Daniela Kolbe verfolgte die Auszählung am Sonntag im Neuen Rathaus.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Vergleichsweise lange mussten am Sonntagabend Kandidaten und Wähler in Leipzig auf das Ergebnis der Bundestagswahl warten. Erst kurz nach 1 Uhr waren tatsächlich alle 430 Wahlbezirke in der Messestadt ausgezählt. Neben dem anspruchsvolleren Zähl-Aufwand aufgrund der hohen Wahlbeteiligung in Leipzig sorgten auch Probleme in einzelnen Bezirken für Verzögerungen.

„In drei Bezirken gab es kleinere Unstimmigkeiten bei den Summen. Das haben wir intensiv kontrollieren lassen, genau überprüft, wo der Fehler liegen könnte“, erklärte Leipzigs Wahlleiterin Ruth Schmidt am Montag gegenüber LVZ.de. Betroffen waren drei Wahlbüros in den Leipziger Stadtteilen Zentrum-Süd, Lausen-Grünau und Böhlitz-Ehrenberg, sagte Schmidt. Gegen 1 Uhr waren die Fehler aber gefunden und die Stimmen in den drei Wahlbüros auch ausgezählt.

Aufgrund der Verzögerungen konnte das Endergebnis am Sonntagabend nicht mehr im Neuen Rathaus verkündet werden. Aus Sicherheitsgründen wurde das Gebäude um 22.30 Uhr geschlossen. Kandidaten und Wähler erfuhren so erst aus dem Internet vom knappen Wahlsieg des Linken-Kandidaten Sören Pellmann im Wahlkreis 153. Dass Jens Lehmann im nördlichen Wahlkreis 152 den Sieg davon tragen würde, war dagegen schon zeitiger abzusehen.

Von mpu

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