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16:27 21.04.2016
Handelshochschule Leipzig. Quelle: Handelshochschule Leipzig
Leipzig

Mit dem Kühlschrank im Internet surfen oder sich von der Kleidung einen Wetterbericht geben lassen: Was für viele noch wie eine Zukunftsvision klingt, ist technisch längst Realität. Das „Internet der Dinge“ beschreibt einen Technologie-Trend: Computer werden als Geräte zunehmend verschwinden und stattdessen von „intelligenten Dingen“ ersetzt.

An der Handelshochschule Leipzig wird man dieses Thema am kommenden Wochenende aufgreifen. Ab Freitag findet dort die diesjährige Accelerate@HHL-Konferenz unter dem Motto „Internet of Things – The Smart Thing about Smart Things“ statt. Die internationale Unternehmensmesse findet mittlerweile zum fünften Mal statt und wird maßgeblich von Studierenden organisiert. Es soll ausschließlich Englisch gesprochen werden.     

„Wir sind die Hoodie-Konferenz unter den Anzug-Konferenzen“, sagt Organisator Benjamin Kühl selbstbewusst. Der Management-Masterstudent und seine Mitorganisatoren möchten bewusst keine Startup-Konferenz machen, die optisch auch eine Versicherungsmaklerkonferenz sein könnte. Sie wollen ihren Kommilitonen und anderen Interessierten die Möglichkeit geben, sich zu Ideen und Fachthemen auszutauschen und in einem lockeren Rahmen mit Firmen und potenziellen Geldgebern in Kontakt zu treten. Alles soll aber in einem entspannten und ungezwungenen Rahmen passieren: Neben den üblichen Workshops und Podiumsdiskussionen gibt es auch ein Kickerturnier, ein BBQ-Grillen und eine Aftershow-Party nach der Konferenz.

Eine weitere Besonderheit ist mit der Anmeldung verbunden: „Fester Bestandteil des Ticketkaufs soll die Bereitstellung des Lebenslauf der Personen sein“, so Kühl. Die Firmen sollen sich so schon vorher einen Überblick über die Teilnehmer verschaffen können, um auf der Messe schneller mit für sie interessanten Personen ins Gespräch zu kommen.

Um den Kontakt zwischen Besuchern und Firmen zu fördern, soll es ebenso ein Speed-Dating zwischen Studenten und Firmenvertretern geben. Alles in betont lockererer Atmosphäre, als beispielsweise bei einem Vorstellungsgespräch. Sowohl von der Teilnehmer- als auch von der Firmenseite erhielten die Organisatoren dafür sehr positive Rückmeldungen. Das Speed-Dating sei ein kreatives neues Format.

Studierende mit eigener Startup-Idee haben die Möglichkeit, am Samstag am sogenannten „Elevator-Pitch-Contest“ teilzunehmen und ihre Idee einer Unternehmer-Jury vorzustellen. Hauptgewinn ist ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro. Karten für Studierende kosten 25 Euro und enthalten bereits Verpflegung und Getränke.

von Edgar Lopez

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