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Leipzig erhält erst ab November eigene BAMF-Außenstelle

Asyl-Behörde Leipzig erhält erst ab November eigene BAMF-Außenstelle

Schnelle Entscheidungen, ob ein Flüchtling bleiben kann oder das Land verlassen muss, lindern den Druck bei der Unterbringung. Getroffen werden sie von Mitarbeitern des BAMF. Erst ab November soll es in Leipzig eine zweite Außenstelle mit 30 Mitarbeitern geben.

Flüchtlinge auf dem Weg in eine Aufnahmeeinrichtung.

Quelle: dpa

Dresden/Leipzig. Trotz ständig steigender Flüchtlingszahlen auch in Sachsen wird die Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) im Freistaat erst ab November verstärkt. Die Bamf-Mitarbeiter entscheiden über die Asylanträge der Flüchtlinge. Mit Stand 1. August waren 69 von ihnen in der Chemnitzer Erstaufnahmeeinrichtung im Einsatz, wie das sächsische Innenministerium unter Berufung auf Angaben des Bundesamtes mitteilte. Derzeit kommen zwischen 500 und 750 Flüchtlinge täglich nach Sachsen.

„Wir sind in den Ländern dringend auf eine personelle Verstärkung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge angewiesen, um die Asylanträge schneller abzuarbeiten“, sagte Innenminister Markus Ulbig der Deutschen Presse-Agentur. „Genauso wichtig ist, dass die Mitarbeiter des Bundesamtes möglichst vor Ort sind, um lange Anfahrtswege der Antragsteller zu vermeiden.“ Am 2. November will das Bamf eine zweite Außenstelle in Leipzig eröffnen. Dort sollen laut Innenministerium dann 30 weitere Mitarbeiter Dienst tun.

In Leipzig und Dresden entstehen nach dem Drei-Standorte-Konzept der Landesregierung neben der in Chemnitz weitere große Erstaufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber. Die Einrichtung einer Bamf-Außenstelle in der Landeshauptstadt ist für kommendes Jahr vorgesehen. Einen genauen Zeitpunkt habe das Bundesamt aber noch nicht mitgeteilt. Auch hier werde von rund 30 Mitarbeitern ausgegangen.

„Ich hoffe, dass die beiden neuen Außenstellen zügig und mit ausreichend Personal in Betrieb gehen können - jeder Tag und jeder Mitarbeiter zählt“, sagte Ulbig. Weitere Bamf-Außenstellen führen auch zu einer erheblichen logistischen und finanziellen Entlastung, da Flüchtlinge bislang aus ganz Sachsen immer zu der Außenstelle in Chemnitz transportiert werden müssen.

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