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Rechte Graffiti an Flüchtlingsunterkunft im Leipziger Osten aufgetaucht

Zeltlager in Schönefeld Rechte Graffiti an Flüchtlingsunterkunft im Leipziger Osten aufgetaucht

An einer künftigen Flüchtlingsunterkunft im Leipziger Osten haben Unbekannte auf 15 Quadratmetern ihrem Hass auf Ausländer und Andersdenkende Luft gemacht. Auf einer Baustelle in der Braunstraße tauchten mehrere fremdenfeindliche Graffiti auf. Es war nicht der erste Fall in Leipzig.

Rechte Schmiererei auf der Baustelle für die Flüchtlingsnotunterkunft in der Braunstraße.

Quelle: privat

Leipzig. Unbekannte haben am Wochenende fremdenfeindliche Graffiti an einer zukünftigen Flüchtlingsunterkunft im Leipziger Osten hinterlassen. Die rechten Schmierereien hatten eine Größe von zweieinhalb mal sechs Metern, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Mit schwarzer Farbe sprühten die Täter „German Zone“, „Widerstand Fuck Antifa“, „Keiner will euch“ sowie „Refugees not welcome“ an die Seitenwände zweier Baucontainer. Zudem fanden sich vier Keltenkreuze in schwarzer Farbe.

Ein 27-Jähriger stellte die Parolen auf einer Baustelle in der Braunstraße am Montagmorgen fest und informierte die Polizei. Nach Angaben der Behörde entstand durch die Schmierereien ein Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Auf dem Areal in Schönefeld-Ost sollen bis Ende des Jahres mehrere Leichtbauhallen errichtet werden. In diesen Interimsunterkünften sollen bis zu 1500 Flüchtlinge und Vertriebene ein Obdach finden.

Erst kürzlich bedrohten Unbekannte Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD). Auf Baucontainern in der Leipziger Innenstadt sprühten sie „No Asyl“ und „OB Jung wir kriegen dich“. Daneben war ein Galgen abgebildet. Mittlerweile ermittelt der Staatsschutz.

Jung wehrte sich und will sich nicht einschüchtern lassen. Der Oberbürgermeister machte Legida und Pegida für die Drohungen mitverantwortlich. „Das ist das Ergebnis des Hasses, der seit einem Jahr von den so genannten Rettern des Abendlandes gesät wird.“ Im Kern seien diese verbalen Attacken nicht nur ein Angriff gegen ihn, sondern auf alle und die Freiheit.

Von joka

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