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Hochwasser in Sachsen
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Gauck besucht Halle: Bundespräsident ruft zu Solidarität mit Hochwasseropfern auf

Gauck besucht Halle: Bundespräsident ruft zu Solidarität mit Hochwasseropfern auf

Bundespräsident Joachim Gauck hat die Deutschen zu noch mehr Solidarität mit den Menschen der Flutkatastrophe 2013 aufgerufen. Bei seinem Besuch in der vom Hochwasser schwer geschädigten Stadt Halle zeigte sich der Bundespräsident am Sonntag zugleich zuversichtlich für den Wiederaufbau.

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Bundespräsident Joachim Gauck bedankt sich in Halle/Saale bei Kameraden der Berufsfeuerwehr Karlsruhe.

Quelle: Hendrik Schmidt

Halle. „Dass wir es wieder packen, das haben wir auch bei der Flut 2002 bewiesen“, sagte Gauck. Auch jetzt werden sich seiner Ansicht nach erneut viele Menschen in Deutschland von der Hilfsbereitschaft anstecken lassen und ihren Geldbeutel öffnen. „Deutschland ist ein solidarisches Land“, sagte der Bundespräsident.

Am Morgen hatte er in der Marktkirche mit Hunderten Hallensern, freiwilligen Helfern und Sachsen-Anhalts Regierungschef Reiner Haseloff (CDU) einen Gottesdienst besucht. Dabei wurde des unbeschreiblichen Leids der vielen Opfer der aktuellen Hochwasserkatastrophe in Deutschland gedacht. Gauck betonte, er sei auch gekommen, um den Menschen Mut zu machen.

Dicht umringt von Anwohnern der Stadt, bedankte sich das Staatsoberhaupt bei Mitgliedern von Hilfsorganisationen für ihren Einsatz rund um die Uhr. Zugleich dankte er für die Besonnenheit der Menschen und der Einsatzkräfte, die die Hilfsmaßnahmen organisiert haben.

In Halle, wo 30 000 Menschen aufgefordert waren, vor den Fluten der Saale ihre Häuser zu verlassen, laufen überall sichtbar die Aufräumarbeiten. Die Feuerwehr pumpt unentwegt die braune Brühe aus den Kellern und Gebäuden. Unterdessen verschärfte sich die Lage in anderen Hochwassergebieten, vor allem in Magdeburg, nachdem ein Damm am Zusammenfluss von Elbe und Saale im Umland gebrochen ist.

Am Nachmittag wollte Gauck nach Meißen in Sachsen weiter fahren, um dort mit Helfern und Betroffenen zu reden. Die Elbe hatte die Stadt unter Wasser gesetzt.

dpa

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