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Hochwasser in Sachsen
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Bundeswehr plant Hochwasser-Einsatz - Kanzlerin Merkel sagt "volle Unterstützung" zu

Bundeswehr plant Hochwasser-Einsatz - Kanzlerin Merkel sagt "volle Unterstützung" zu

Zur Unterstützung der Hochwasser-Regionen bereitet die Bundeswehr einen Einsatz in den Bundesländern Sachsen, Thüringen und Bayern vor. Die für die Koordination der Hilfe zuständigen Landeskommandos in München, Dresden und Erfurt seien alarmiert und stellten derzeit ihre Einsatz-Kontingente zusammen, teilte die Bundeswehr am Sonntag in Berlin mit.

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In Sachsen, Thüringen und Bayern gilt vielerorts Katastrophenalarm. Gemeinden - hier Döbeln im Bild - kämpfen mit Überflutungen. Bundeskanzlerin Merkel hat den betroffenen Kommunen "volle Unterstützung" zugesagt.

Quelle: Marcel Kaskens livemoment

Berlin/Dresden. Zuvor hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den vom Hochwasser am stärksten betroffenen Ländern die Unterstützung der Bundesregierung zugesagt.

Die Einsätze in den Hochwasserregionen werden zentral durch das Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin unter Führung von Generalmajor Hans-Werner Wiermann geleitet. Wie ein Regierungssprecher am Sonntag mitteilte, telefonierte die Kanzlerin mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) und mit Sachsens Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU). Die Bundesregierung stehe in ständigem Kontakt mit den betroffenen Ländern.

Fotos aus Sachsen und Thüringen

 

Die Bundeswehr stehe bereit, die Landkreise in Sachsen zu unterstützen, sagte Oberstleutnant Christoph von Löwenstern vom zuständigen Landeskommando Sachsen. In den Landkreisen Leipziger Land, Nordsachsen, Erzgebirge und Zwickau seien die sogenannten Verbindungsstäbe durch Reservisten besetzt. Diese beraten die jeweiligen Einsatzstäbe, wie die Bundeswehr in bestimmten Situationen helfen kann. Am Montag soll der Verbindungsstab auch im Landkreis Meißen besetzt sein. Derzeit seien Soldaten der Frankenberger Panzergrenadierbrigade, die in der Oberlausitz geübt hatten, auf dem Weg an die Mulde bei Glauchau. Dort sollen die Soldaten mehrere Zehntausend Sandsäcke verbauen, wie von Löwenstern sagt. Ab Montag sollen zudem Hubschrauber der Bundeswehr zur Überwachung über Sachsen fliegen.

Als Kompaniechef war er 2002 schon im Hochwassereinsatz. Er habe damals zwar nicht dieselbe Übersicht gehabt wie heute, ihm scheint die Situation heute aber nicht so bedrohlich wie damals. "Damals standen wir an der Elbe", sagt er. Außerdem seien viele Hochwasserschutzanlagen besser präpariert und man habe mehrere Tage Gelegenheit gehabt, sich auf die jetzige Lage vorzubereiten.

Luftaufnahmen aus Döbeln

Uwe Hofmann / dpa

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