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Hochwasser in Sachsen
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Nach den Unwettern: Hochwasser in Sachsen weitgehend auf dem Rückzug

Nach den Unwettern: Hochwasser in Sachsen weitgehend auf dem Rückzug

Das neuerliche Hochwasser in Sachsen ist fast überall auf dem Rückzug. „Die Lage entspannt sich landesweit“, sagte eine Sprecherin des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie am Donnerstag in Dresden.

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Bei knapp 5,40 Metern scheint der Höhepunkt des Hochwassers erreicht.

Quelle: Tanja Tröger

Dresden. „Vor einem Hochwasser wie vor 14 Tagen braucht niemand mehr Angst haben.“ Auch der Scheitel der Elbe sei inzwischen in Sachsen angekommen und sollte die Landeshauptstadt am Abend erreichen.

Dort werde der Pegelstand noch bis auf 5,45 Meter steigen und dann langsam fallen. Für Lausitzer Neiße und Schwarze Elster im Osten des Freistaates gab das Landeshochwasserzentrum schon Entwarnung.

Am Donnerstagmorgen waren für die Elbe am Pegel Dresden 5,35 Meter, am Mittag 5,40 Meter gemessen worden. Normal sind knapp zwei Meter, kritisch wird es ab sechs Metern, gefährlich ab sieben. Vor zwei Wochen hatte der Fluss am Pegel Dresden 8,76 Meter erreicht. Diesmal floss nur gut ein Viertel der Wassermenge elbabwärts. Bei der Flutkatastrophe 2002 war der Fluss am Pegel Dresden bis auf 9,40 Meter angeschwollen.

In der Nacht zum Freitag sollte sich die Lage auf dem Niveau der Alarmstufe 2 entspannen, sagte die Sprecherin. An der Elbe bei Schöna, Dresden und Riesa galt weiterhin die zweite von vier Alarmstufen. Die Sächsische Dampfschiffahrt hat ihre Fahrten zwischen Seußlitz und Bad Schandau bis einschließlich Freitag eingestellt. Auch einige Fähren verkehren derzeit nicht, entlang des Flussufers sind Parkplätze und Radwege gesperrt und Veranstaltungen abgesagt.

Deutlich entspannt hat sich die Lage bereits in Ostsachsen. Das Wasser in der Lausitzer Neiße und Schwarzen Elster sinkt weiter. Dort konnten die Alarmstufen weitgehend aufgehoben werden. Hier könnten erwartete Schauer und Gewitter nur zu geringen Wiederanstiegen führen, prophezeiten die Hydrologen. Nur im Unterlauf der Spree bei Lieske und bei Spreewitz galten noch Alarmstufen.

dpa

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