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Hochwasser in Sachsen
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Döbelner Innenstadt und Altleisnig teilweise überflutet - Schulen bleiben geschlossen

Döbelner Innenstadt und Altleisnig teilweise überflutet - Schulen bleiben geschlossen

Das Hochwasser der Zwickauer Mulde hat Teile der Döbelner Innenstadt und von Altleisnig überschwemmt. Einzelne Häuser sind bereits überschwemmt, andere werden im Laufe des Sonntags evakuiert, wie ein Sprecher des Landratsamtes in Freiberg mitteilte.

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Das Wasser der Mulde schoss am Freitag in die Straßen Döbelns.

Quelle: Sven Bartsch

Döbeln. Wegen der kritischen Situation gilt Katastrophenalarm für den Landkreis Mittelsachsen.

In der Region Döbeln spitzte sich die Lage vor allem in der Nacht zu Sonntag immer weiter zu. Starke Regenfälle ließen die Pegel der Freiberger Mulde und Zschopau anschwellen. Gegen 7.45 Uhr wurden in Altleisnig und Fischendorf die höchste Warnstufe 4 erreicht. Das war am Vormittag auch in Döbeln der Fall. Felder und Flussbetten nahmen kein Wasser mehr auf, was zu Folge hatte, dass die Innenstadt, die nach der Jahrhundertflut 2002 wieder fast vollständig saniert war, vollzulaufen begann.

Luftaufnahmen aus Döbeln

Die Muldeninsel der Stadt wird von allen Seiten durch die Freiberger Mulde und ihrer Nebenarme umschlossen. Bis zum Mittag war nicht abschätzbar wie dramatisch die Lage werden würde. Wie Oberbürgermeister Hans Joachim Egerer mitteilte, wurden die Einwohner betroffener Gebiete aufgefordert, sich aus der Gefahrenzone zu begeben und die eingerichteten Notquartiere aufzusuchen.

Landrat Volker Uhlig löste um 13.30 Uhr Katastrophenalarm für den ganzen Landkreis Mittelsachsen aus. Ein Bügertelefon ist unter der 03731 / 799 4888 geschaltet. Der Verwaltungsstab kam am Tage mehrfach zusammen und beschloss am Abend, dass am Montag alle Schulen und Kindertagesstätten geschlossen bleiben.

Fotos aus Döbeln

Bisher sind im Landkreis 22 Straßen gesperrt, darunter die Bundesstraßen 107 in Gornsdorf-Markersdorf und 171 in Rechenberg-Bienenmühle. Es wird dringend geraten, unnötige Fahrten zu vermeiden. "Es besteht im Moment nirgendwo Gefahr für Leib und Leben. Wie hoch der infrastrukturelle Schaden sein wird, wissen wir natürlich noch nicht."

Die Redaktion der Döbelner Allgemeinen Zeitung musste am Nachmittag ihre Sachen packen und ihre Büros verlassen. Die aktuelle Ausgabe wird jetzt in Oschatz produziert.

Fotos aus Sachsen

Thomas Lieb/dpa/ala

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