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Prozess gegen Leipziger Ex-KWL-Chef möglicherweise kürzer als erwartet

Prozess gegen Leipziger Ex-KWL-Chef möglicherweise kürzer als erwartet

Der Prozess gegen den früheren Geschäftsführer der Kommunalen Wasserwerke Leipzig (KWL), Klaus Heininger, könnte eher zu Ende gehen als gedacht. Die Zeugenliste der Kammer in Dresden sei voraussichtlich schon Ende Februar abgearbeitet, teilte das Gericht mit.

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Vor dem Landgericht Dresden begann am 28. August der Revisionsprozess gegen Ex-KWL-Geschäftsführer Klaus Heininger (rechts), links sein Anwalt Stefan Heinemann.

Quelle: dpa

Dresden. Vor allem Bankmanager, KWL-Mitarbeiter und Mitglieder des Aufsichtsrates sollen noch gehört werden.

Wie lange der Prozess dann noch dauere, hänge vor allem davon ab, wie viele Zeugen die Verteidiger beantragen, teilte das Gericht auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. Seit November bis Anfang Mai 2013 waren mehr als 40 Verhandlungstage angesetzt. Heininger muss sich wegen Bestechlichkeit, Untreue, Bilanzfälschung und Steuerhinterziehung verantworten.

Er soll hinter dem Rücken der Aufsichtsgremien mit Banken riskante Finanzgeschäfte abgewickelt haben. Diese sind inzwischen geplatzt. Jetzt soll die Stadt Leipzig für den Schaden aufkommen, der sich laut Anklage auf bis zu 300 Millionen Euro summieren könnte. In Prozessen versucht die Stadt, die Verträge für ungültig erklären zu lassen.

Der Ex-Manager war schon im Januar 2011 vom Landgericht Leipzig unter anderem wegen Bestechlichkeit und Untreue zu vier Jahren und elf Monaten Haft verurteilt worden. Zwei mitangeklagte Finanzmakler bekamen drei Jahre und vier Monate beziehungsweise drei Jahre und zehn Monate Gefängnis. Sie sollen Heininger für den Abschluss der Geschäfte in den Jahren 2005 bis 2007 geschmiert haben. Der Bundesgerichtshof hatte das Urteil jedoch im November 2011 teilweise wieder kassiert.

dpa

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