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Legida Aktionsbündnis „Willkommen in Leipzig“ hat Demo über den Ring für Montag angemeldet
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Legida und Proteste
15:21 25.01.2015
Etwa 5000 Menschen zogen am vergangenen Montagabend für ein weltoffenes und tolerantes Leipzig über den Innenstadtring. Auch diesen Montag soll demonstriert werden. Quelle: LVZOnline
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Leipzig

Wie die Stadt am Freitag mitteilte, soll der Zug um 18 Uhr im Nikolaikirchhof beginnen, von dort über die Ritterstraße und die Grimmaische Straße auf den Augustusplatz führen. Danach wollen die Demonstranten über den Ring laufen.

Über den Roßplatz soll es zum Martin-Luther-Ring, dann zum Dittrichring und schließlich in die Gottschedstraße gehen. Gegen 20 Uhr soll die Veranstaltung beendet sein. Die Demonstration werde durch die Polizei abgesichert. Auf der Route sei mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen, hieß es.

Am kommenden Mittwoch will dann Legida wieder auf die Straße gehen. Die genaue Route ist noch unklar. Die Stadt will sich erst Anfang der Woche dazu und über mögliche Auflagen äußern. Am vergangenen Mittwoch hatte Demonstration zu einem Verkehrschaos geführt. Das Angebot der Leipziger Verkehrsbetriebe war von 14 Uhr an stark eingeschränkt. In dieser Woche kommt zu Legida und den Gegenkundgebungen noch eine weitere Großveranstaltung hinzu. In der Arena steht am Abend Peter Maffay vor ausverkauftem Haus auf der Bühne. Rund 12.000 Besucher werden dort erwartet.

„Was die Verkehrsströme betrifft, wird uns das vor neue Herausforderungen stellen. Das werden wir in die Planungen mit einbeziehen. Wir hoffen allerdings nicht, dass genau dort demonstriert werden soll. Das würde uns vor enorme Probleme stellen“, sagte Leipzigs Polizeipräsident Bernd Merbitz im Interview mit LVZ-Online. Legida erwartet wegen des Konzerts noch „einiges Hin und Her mit den Behörden.“

In der Woche darauf schaut die Sportwelt auf Leipzig. Die Messestadt ist Gastgeber für die Hallenhockey-Weltmeisterschaften. „Die Stadt Leipzig hat uns gebeten, uns an diesem Tag auf eine stationäre Kundgebung auf dem Augustusplatz zu beschränken, da zur WM-Hockeyzeit Shuttle Busse für die Teilnehmer verkehren würde und man den Mannschaften aus aller Welt freie Zufahrt für die Sportstätten gewähren möchte“, teilte Legida seinen Anhängern mit. Auf der Homepage des Bündisses werden die Teilnehmer zu einer Abstimmung aufgerufen. Nach derzeitigem Stand spricht sich eine Mehrheit für den Spaziergang aus.

chg/mro/nöß

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