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Conne Island kritisiert nach rechten Krawallen in Connewitz Sicherheitsbehörden und CDU

Soziokulturelles Zentrum Conne Island kritisiert nach rechten Krawallen in Connewitz Sicherheitsbehörden und CDU

Nach den rechten Ausschreitungen in Connewitz hat sich das soziokulturelle Zentrum Conne Island mit den Betroffenen solidarisiert. Gleichzeitig wurden in einer Mitteilung die Landesregierung und die Sicherheitsbehörden kritisiert.

Nach den rechten Ausschreitungen in Connewitz hat sich das soziokulturelle Zentrum Conne Island mit den Betroffenen solidarisiert.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Nach den gewalttätigen Krawallen Rechtsradikaler am Montagabend in Connewitz hat sich auch das alternative Zentrum Conne Island in einer Mitteilung zu Wort gemeldet. Darin drücken die Mitglieder des Trägervereins ihre Solidarität mit den Betroffenen aus und sehen die Krawalle im Leipziger Süden „in einer Reihe mit rechten Angriffen in Leipzig und Sachsen.“

„Nach Connewitz trauen sich die Nazis in größeren Gruppen nur alle 20 Jahre und dann nur als konzentrierte Aktion“, wird ein ehrenamtlicher Mitarbeiter zitiert. Laut der Mitteilung solle aber gleichzeitig dafür gesorgt werden, dass der alternative Stadtteil „ein Ort für Hedonismus und emanzipatorische Gesellschaftskritik bleibt.“

Gleichzeitig kritisieren die Kulturschaffenden des Vereins die sächsische CDU. Dort würden teilweise Pegida-ähnliche Positionen vertreten. Auch scheuten deren Stadtratsvertreter sich „vor einer unmissverständlichen Stellungnahme gegen Legida.“

Den Sicherheitsbehörden werfen die Mitglieder des Trägervereins eine falsche Strategie vor. Der sächsische Verfassungsschutz (VS) setze rassistische Übergriffe mit linker Gesellschaftskritik gleich. Alternative Vereine und Jugendclubs seien durch die Nennung im Verfassungsschutz-Bericht mit dem Entzug ihrer Gemeinnützigkeit und damit in ihrer Existenz bedroht. Auch die sächsische Polizei falle unter anderem auf durch die Weitergabe von vertraulichen Polizeiberichten an die NPD.

luc

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