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Legida und Proteste
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Legida-Sprecher Hoyer zurückgetreten – Dresdner gibt gesundheitliche Gründe an

Legida-Sprecher Hoyer zurückgetreten – Dresdner gibt gesundheitliche Gründe an

Jörg Hoyer, Pressesprecher der islamkritischen Bewegung Legida, ist von seinem Amt zurückgetreten. Dies teilte der Dresdner auf seinem Facebook-Profil mit. Als Grund führte Hoyer seine gesundheitliche Verfassung an.

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Jörg Hoyer, hier beim Legida-Aufmarsch am 21. Januar in Leipzig, ist nicht mehr Chef der Initiative "Leipzig gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Legida)

Quelle: LVZOnline .

Leipzig. Er scheide damit auch aus dem Organisationsteam von Legida aus, hieß es. Er sei mit seinen körperlichen Kräften am Ende, bleibe aber der Bewegung im Geiste erhalten, so Hoyer weiter.

Am vergangenen Freitag war es in der Messestadt zum dritten Aufmarsch von „Leipzig gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Legida) gekommen. Die Kundgebung auf dem Augustusplatz war deutlicher schlechter besucht als in den Wochen zuvor. Die Stadt Leipzig gab die Teilnehmerzahl mit rund 1500 Menschen an. Die Anzahl der Gegendemonstranten in Leipzig wurde mit etwa 5000 beziffert.

Vor Jörg Hoyer hatte im Januar bereits Marco Prager das nach eigenen Angaben zwölfköpfige Organisationsteam auf eigenen Wunsch verlassen. Der 40-Jährige, der der Fan-Szene von Lok Leipzig zugerechnet wird, meldete die erste Legida-Veranstaltung an. Ob Silvio Rösler (51), Versammlungleiter der Legida und am Freitagabend auch Eröffnungsredner, die Position von Hoyer übernimmt, ist unklar.

Ob oder wann Legida am kommenden Freitag in der Messestadt wieder aufzieht, wurde bislang nicht bekannt. Unterdessen rief die Dresdner Pegida im Internet dazu auf, zum ersten „Abendspaziergang“ der Cegida nach Chemnitz zu fahren. Dresdner Initiativen und Bürger wollen ungeachtet der abgesagten wöchentlichen Pegida-Aktion am Montag wieder mit Warnweste gegen Rassismus demonstrieren.

Mit Material von dpa

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