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Legida Legida will kommenden Montag wieder auf die Straße gehen – Leipziger Ring bereits blockiert
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Legida und Proteste
15:52 04.02.2015
Teilnehmer der Legida-Demo am 21. Januar 2015 in Leipzig Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Weitere Demonstrationen sollen im 14-Tages-Rhythmus folgen. Der Platz vor der Oper diene dabei als Start- und Zielort. Eine genaue Route für den geplanten Aufmarsch stehe aber noch nicht fest. Laut Hasberg will die Stadt am Donnerstag mit den Legida-Verantwortlichen in die Kooperationsgespräche eintreten.

Legida hatte am vergangenen Freitag nur noch rund 1500 Mitstreiter mobilisiert. Anschließend rief das Bündnis seine Mitstreiter per Facebook zu einer Abstimmung über die weitere Strategie auf. Im Kern ging es um einen geeigneten Tag für künftige Kundgebungen. „Gut 68 Prozent eurer auszählbaren Stimmen wurden für den Montag, als Tag für unseren Spaziergang, gewertet“, teilte Legida am Mittwoch auf seiner Facebook-Seite mit.

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Zu einer möglichen Demonstrationsroute wollte sich Hasberg nicht äußern. Der Ring um Leipzigs Innenstadt scheidet allerdings aus. Für die Peripherie der City haben bereits Kirchenvertreter eigene Veranstaltungen beantragt. „Bis zu Beginn der Sommerferien sind von der Superintendentur Pilgerwege um den gesamten Ring an den Kirchen vorbei geplant“, sagte der ehemalige Thomaskirchenpfarrer, Christian Wolff, gegenüber LVZ-Online. Der Theologe sieht den neuen Versuch von Legida gelassen. Er hat bei dem Bündnis Auflösungserscheinungen ausgemacht. „Wir müssen sehen, was da überhaupt zustande kommt“, so Wolff.

Laut Superintendentur ist am kommenden Montag in der Nikolaikirche um 17 Uhr ein Friedensgebet geplant. „Das Gustav-Adolf-Werk gestaltet den Gottesdienst. Es betreut Diaspora-Gemeinden in aller Welt, das passt thematisch sehr gut in diese Zeit“, erklärte Frank Schmidt, Referent von Superintendent Martin Henker. Anschließend seien die Teilnehmer auf den Pilgerweg eingeladen.

Weitere Kundgebungen waren am Mittwochnachmittag noch nicht bekannt.

Matthias Roth/Evelyn ter Vehn

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