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Pegida Ehemalige Pegida-Sprecherin Kathrin Oertel bittet Muslime um Entschuldigung
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Legida und Proteste
14:45 01.05.2015
Die ehemalige Pegida-Organisatorin Kathrin Oertel entschuldigt sich bei Muslimen. Quelle: dpa
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Dresden

Deren Anhänger sollten begreifen, dass sie dem falschen Pferd aufsäßen.  

„Ich möchte mich bei allen Migranten und vor allem Moslems entschuldigen, die hier in unserem Land friedlich leben, integriert, und unsere Gesetze und Kultur achten. Das sind die meisten, das vergessen viele“, sagt sie in der Videobotschaft. Und weiter: „Ich fühle mich ein Stück weit mitverantwortlich für die Hetzkampagne, die hier losgetreten wurde. Dafür möchte ich mich entschuldigen.“ Die Stärkung von Feindbildern sei verkehrt und müsse aufhören.  

Für den 1. Mai ruft Oertel in Dresden mit der neu formierten Gemeinschaft „193 Friedenstauben“ zu einer Kundgebung auf dem Schlossplatz auf. Dort wollen die Veranstalter unter dem Motto „Was ist uns der Frieden wert?“ sprechen und mit Zuhörern ins Gespräch kommen, so die Ankündigung.  

Oertel hatte sich Ende Januar von der Pegida-Bewegung losgesagt und mit sechs weiteren Pegida-Aussteigern die Gruppe „Direkte Demokratie für Europa“ gegründet. Inhaltlich wollten sich die Mitglieder um direkte Demokratie und Meinungsfreiheit sorgen. Auch Asyl und Einwanderung seien weitere Themen, hieß es damals. Spätere Kundgebungen trafen nur auf geringes Interesse.

dbr

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