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Pegida Erster Pegida-Anhänger steht wegen Körperverletzung vor Gericht
Thema Specials Legida und Proteste Pegida
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Legida und Proteste
17:36 28.10.2015
Die Stimmung unter den Pegida-Anhängern wird immer aggressiver. Immer wieder kommt es zu Attacken auf Journalisten, Gegendemonstranten und Polizisten seitens der rechten Protestierer. (Archivbild)  Quelle: dpa
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Dresden

 Ein 41-jähriger Dresdner soll bei einer Pegida-Demonstration einen Gegendemonstranten ins Gesicht geschlagen haben. Der Mann stand am Mittwoch wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Amtsgericht Dresden. Es war nach Angaben der Justiz die erste öffentlich Hauptverhandlung im Zusammenhang mit Pegida-Demonstrationen in Dresden.

Laut Anklage hatte der 41 Jahre alte Fliesenleger im Dezember vergangenen Jahres Handschuhe getragen, die mit Plastik verstärkt waren. Nach einer weiteren Pegida-Demonstration soll er einen Knallkörper auf Fußgänger geworfen und danach zwei Polizisten massiv beleidigt haben.

Nachdem eine Verfahrensabsprache - landläufig als „Deal“ bezeichnet - scheiterte, wurde der Prozess überraschend ausgesetzt. Eine Polizistin konnte nicht als Zeugin geladen werden. Der 41-Jährige muss nun mit einem Strafbefehl rechnen oder einem neuen Verhandlungstermin.

Von lvz

Der Hallenser Psychiater Hans-Joachim Maaz fordert einen ernsthaften Umgang mit dem Unmut in Dresden. Im LVZ-Interview spricht er sich gegen eine Pauschalisierung von Pegida aus. Nicht jeder, der den rechten Parolen lauscht, sei in seinen Augen ein Rechtsextremer.

27.10.2015

Die flüchtlingsfeindliche Bewegung Pegida, Teile der AfD und Neonazis rücken näher zusammen. Brandanschläge auf Asylunterkünfte häufen sich. Was tun? Konsequent dagegenhalten und mit aller Härte verfolgen, verlangen SPD und Grüne. Unterdessen leidet Sachsen bereits unter den Folgen der rechten Aufmärsche.

25.10.2015

Als Urheber des Galgens bei der Pegida-Demonstration in Dresden hat sich ein 39-Jähriger aus dem Erzgebirge zu erkennen gegeben. Der Mann aus Schwarzenberg baute die Attrappe und posiert seit Samstag damit auf der Facebook-Seite der Bürgerbewegung Pro Chemnitz.

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