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Pegida SPD-Chef Dulig sieht Bachmann-Rücktritt als Auflösungserscheinung bei Pegida
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Legida und Proteste
18:26 22.01.2015
Sachsens SPD-Chef Martin Dulig. (Archivbild) Quelle: dpa
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Dresden

Für die meist individuellen Bedürfnisse und Forderungen der Tausenden Demonstranten fehlten Antworten. Außerdem bekomme das islamkritische Bündnis sein „gewaltbereites Potenzial nicht mehr in den Griff, so Dulig.

Die „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) seien auch ein Sammelbecken für Rechtsextreme. Die sechs von Pegida aufgestellten Forderungen dienten vor allem dazu, dies zu kaschieren. Den Demonstrationsteilnehmern sei gemein, dass sie das Gefühl hätten, Teil einer schweigenden Mehrheit zu sein, was aber nicht stimme, sagte der Minister.

Als eine Ursache für den Erfolg der Pegida machte Dulig eine „mangelnde Identifikation mit der parlamentarischen Demokratie als Staatsform“ aus. Zu viele Menschen in Sachsen empfänden diese auch 25 Jahre nach der friedlichen Revolution „bestenfalls als schmückendes Beiwerk zu Reisefreiheit und Konsummöglichkeiten und schlechtestenfalls als teuer und überflüssig“. Dabei spiele die mangelnde politische Bildung in Sachsen eine Rolle.

lvz

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