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Buchmesse-News Großer Andrang zum Buchmesse-Start in Leipzig
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LVZ Autorenarena
13:49 15.03.2018
Die ersten Besucher drängen am Donnerstagmorgen auf die Leipziger Buchmesse. Quelle: dpa
Leipzig

Unter großem Publikumsinteresse ist am Donnerstag die Leipziger Buchmesse gestartet. Mehr als 2600 Aussteller aus 46 Ländern stellen ihre Neuerscheinungen vor – so viele wie noch nie. Bis zum Sonntag werden rund 300.000 Besucher erwartet. Es wäre ein neuer Rekord. Im vergangenen Jahr kamen zur Messe und zum Lesefest „Leipzig liest“ insgesamt 285.000 Besucher.

Schon vor Beginn bildeten sich am Morgen lange Schlangen vor dem Messegelände. Traditionell kommen in Leipzig wegen der parallel laufenden Manga-Comic-Con viele junge Leute – oft als Cosplayer in fantasievollen, aufwendigen Kostümen.

Prominente Gäste in der LVZ-Autorenarena

In der LVZ-Autorenarena stellen dutzende prominente Gäste ihre neuen Werke vor. Der Literatur-Reigen begann am Donnerstag mit Bernd Wagner, der sein Buch „Die Sintflut in Sachsen“ vorstellte. Der als Auftakt geplante Auftritt mit Ernest Wichner musste kurzfristig abgesagt werden. Moderiert werden alle Gespräche von Redakteuren und Mitarbeitern der Leipziger Volkszeitung. Auf LVZ.de sind sie im Live-Stream zu sehen.

Mit Spannung wird am Nachmittag die Verleihung des mit insgesamt 60.000 Euro dotierten Preises der Leipziger Buchmesse erwartet. Er wird in den Sparten Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung vergeben. In der wichtigsten Sparte, der Belletristik, konkurrieren Anja Kampmann („Wie hoch die Wasser steigen“), Isabel Fargo Cole („Die Grüne Grenze“), Esther Kinsky („Hain. Geländeroman“), Georg Klein („Miakro“) sowie Matthias Senkel („Dunkle Zahlen“).

Traditionell kommen in Leipzig wegen der parallel laufenden Manga-Comic-Con viele junge Leute – oft in bunten Kostümen. Quelle: dpa

Protest gegen Auftritt rechter Verlage

Bis zum Sonntag stehen auf der Messe und dem dazugehörigen Lesefestival „Leipzig liest“ rund 3600 Veranstaltungen auf dem Programm. Als Gastland will Rumänien mit jungen Autoren ein Tor zur neuen rumänischen Kultur öffnen. Dazu wurden extra 40 Werke ins Deutsche übersetzt.

Nach den Handgreiflichkeiten bei der Frankfurter Buchmesse im vergangenen Jahr sorgt auch in Leipzig der Auftritt rechter Verlage für Diskussionen.

Von LVZ

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