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Ausstellung feiert 150 Jahre Taschenbuchreihe "Reclams Universal-Bibliothek"

Deutsches Buch- und Schriftmuseum Ausstellung feiert 150 Jahre Taschenbuchreihe "Reclams Universal-Bibliothek"

Eine Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums in Leipzig widmet sich dem Herzstück des Reclam-Verlags - der Taschenbuchreihe "Reclams Universal-Bibliothek". Vom 27. Oktober 2017 bis zum 3. Juni 2018 zeigt die Schau Exponate zur Buchgestaltung, technischen Herstellung und innovativen Werbung.

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Aus der Reclam-Sammlung von Hans-Jochen Marquardt (Halle a.d. Saale) stammt die Werbemarke "Sendet Bücher ins Feld" - neben anderen Exponaten in der Schau des Deutschen Buch- und Schriftmuseums in Leipzig zu sehen.

Quelle: Deutsche Nationalbibliothek

Vor 150 Jahren ist Reclams Universal-Bibliothek (RUB) gegründet worden. Die älteste noch existierende deutschsprachige Taschenbuchreihe versprach „ein Erscheinen sämtlicher classischer Werke unserer Literatur“ zum Niedrigpreis. Der niedrige Preis bei hoher Auflage erlaubte eine maximale Verbreitung von Texten und steht für den modernen Gedanken einer Literaturversorgung für alle.

Zum Jubiläum der Erstausgabe vom 10. November 1867 widmet das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek der Idee des Verlegers Anton Philipp Reclam diese Kabinettausstellung. Bei freiem Eintritt ist die Schau dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr sowie donnerstags von 10 bis 20 Uhr zu sehen. An Feiertagen (außer montags) können Sie die Ausstellung von 10 bis 18 Uhr besuchen.

Vor 150 Jahren ist die Taschenbuchreihe "Reclams Universal-Bibliothek" gegründet worden. Bis zum 3. Juni 2018 zeigt eine Kabinettausstellung im Deutschen Buch- und Schriftmuseum Exponate zur Buchgestaltung, technischen Herstellung und innovativen Werbung des Leipziger Verlags.

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Schlaglichter der Leipziger Produktion

Anhand ausgewählter Exponate konzentriert sich die Schau auf wenige Schlaglichter mit dem Schwerpunkt der Leipziger Produktion. Ausgehend vom "Klassikerjahr" 1867 wird der Blick auf die Buchgestaltung, die technische Herstellung und innovative Werbemethoden der Reihe gerichtet. Die Schau fragt auch nach Reclams Universal Bibliothek im Krieg und nimmt Feldbücherei und Tarnschriften in den Blick. Ferner stellt die Schau Reclams berühmten Bücherautomaten vor, vermittelt einen Eindruck vom thematischen Profil der Universal-Bibliothek in der DDR und zeigt, wie der Verlag seine zahlreichen Jubiläen zu zelebrieren wusste. Die Exponate stammen vorwiegend aus der Sammlung von Hans-Jochen Marquardt (Halle a.d. Saale).

Neuregelung des Urheberrechts

Ausgangspunkt für die Erfolgsgeschichte der RUB war übrigens die Neuregelung des Urheberrechts im Norddeutschen Bund: Alle literarischen Werke, deren Verfasser mindstens 30 Jahre tot waren, wurden gemeinfrei. Das Gesetz, am 9. November 1867 in Kraft getreten, befreite den Verleger von der Vergütung der Autoren und deren Nachfolger. Bereits am Tag nach Inkrafttreten des Gesetzes ging der erste Band von Reclams Universal Bibliothek über die Verkaufstheke. So verband Reclam die goethezeitliche Bildungstradition mit verlegerischem Geschäftssinn.

Universal. Reclams Jahrhundertidee – Leipzig 1867 bis 1990
im Deutschen Buch- und Schriftmuseum
vom 27. Oktober 2017 bis 3. Juni 2018

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