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Ausstellungen BStU-Ausstellung in Leipzig über DDR-Geheimpolizei Stasi
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15:36 19.04.2018
"Wir müssen alles wissen" - die DDR-Geheimpolizei Stasi hatte 91.000 hauptamtliche und 189.000 inoffizielle Mitarbeiter die dabei halfen, die Bürger bis ins Private hinein zu überwachen. Quelle: BStU - Außenstelle Leipzig

"Genossen, wir müssen alles wissen": So lautete das Motto, das der Minister für Staatssicherheit, Erich Mielke, seinen Mitarbeitern vorgab. Mit diesem Wissen sollten sie die "Feinde" der SED aufdecken und unschädlich machen, um die Herrschaft der SED in der DDR sicherzustellen. Die Dauerausstellung "Überwachen. Verängstigen. Verfolgen. - Stasi. Die Geheimpolizei der DDR" in der BStU-Außenstelle Leipzig rückt dieses dunkle Kapitel deutscher Geschichte in den Fokus der Aufarbeitung.

Zur Erfüllung dieses Auftrages - alles zu erfahren - verfügte das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) über weitreichende Befugnisse: Es war gleichzeitig innenpolitische Geheimpolizei, Ermittlungsbehörde und Auslandsnachrichtendienst. Im Jahr 1989 waren rund 91.000 hauptamtliche Mitarbeiter für der Stasi tätig. Sie wurden durch ein Netz von etwa 189.000 inoffiziellen Mitarbeitern (IM) verstärkt. Die IM lieferten umfangreiche Informationen aus allen Bereichen des Lebens.

Die Ausstellung des BStU vermittelt wichtige Grundkenntnisse über die Tätigkeit des MfS. Anhand von fünf Themenbereichen - Jugend, Reisen, Kultur, Kirche und Sport - zeigt sie, wie die Stasi den Alltag der Bevölkerung überwachte und kontrollierte. Ausgewählte Einzelschicksale verdeutlichen, was "Bearbeitung" durch die Stasi für die betroffenen Menschen bedeutete.

Der Eintritt ist frei.

"Überwachen. Verängstigen. Verfolgen. - Stasi. Die Geheimpolizei der DDR"
Dauerausstellung
in der BStU-Außenstelle Leipzig

Die Ausstellung ist nicht zu sehen vom 17 .05. bis 10.06.2018!

PM/red

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