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Ausstellungen Grassi Future - Visionen für den Leipziger Johannisplatz
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15:06 28.11.2018
Grassi Future - eine neue Ausstellung zeigt Visionen für den Leipziger Johannisplatz (Abbildung: Modell von Kevin Gross). Quelle: PR/Kevin Gross

Im Jahr 2024 feiert das Grassi Museum für Angewandte Kunst das 150. Jubiläum seiner Eröffnung. 2029 folgt die 10. Wiederkehr der Fertigstellung des Museumsbaus in seiner heutigen Form. Gründe genug, um Fragen nach der Zukunft des Museums zustellen.

Das Museum ist ein Begegnungsort für alle Generationen und Kulturen, ein Ort der Inspiration, des Austausches und der regen Diskussion. Wie kann dies künftig noch intensiver gestaltet werden? Und wie können auch der vor dem Museum liegende Johannisplatz und das gesamte Museumsquartier zu einem lebendigeren und attraktiveren Teil der Stadtlandschaft werden?

Dieser Frage gingen Studierende des Lehrstuhls Baukonstruktion der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund unter Leitung der Professoren Ansgar und Benedikt Schulz (beide seit WS 2018/19 an der TU Dresden, Professur für Entwerfen und Konstruieren I) in ihren Abschlussarbeiten nach.

Die Ausstellung Grassi Future präsentiert zwölf der interessantesten Masterarbeiten, die eine denkbare Erweiterung des Museums auf dem Areal des Johannisplatzes untersuchen. Den Vorschlägen liegt kein Baubeschluss zu Grunde. Sie verstehen sich vielmehr als Beitrag, über die zukünftige Entwicklung des Areals langfristig und qualifiziert nachzudenken.

Besucher sind herzlich dazu eingeladen, ihre Gedanken, Wünsche und Statements an eine große Pinnwand innerhalb der Präsentation zu heften.

Zum Thema: Mehr Ausstellungen und News aus den Leipziger Museen!

Die Sanierung in den Jahren 2000 bis 2005 bedeutete für die drei Museen im Grassi nach Jahrzehnten von Nachkriegsprovisorien einen Quantensprung und ermöglichte die „Rückkehr“ in die nationale und internationale Museumswelt. Aber schon in seinem ursprünglichen Architekturentwurf von 1925 war das Museum deutlich größer geplant. Die einsetzende Weltwirtschaftskrise verhinderte allerdings im Jahr 1929 die Vollendung des Museums in damals geplantem Umfang.
Bereits in den frühen 1930er Jahren, aber auch in den 1990er Jahren gab es visionäre Pläne für eine Erweiterung, die jedoch keine Umsetzung fanden. Doch allein in den letzten zehn Jahren seit seiner Wiedereröffnung hat sich das Museum in seinen Erfordernissen stark gewandelt und wird dies als ein international bedeutendes Ausstellungshaus in einer rasant wachsenden Stadt auch in Zukunft noch deutlich tun.

Wie also ließe sich das Grassi der Zukunft und das umgebende Areal als ein Ort der Kommunikation und Interaktion in einer modernen Gesellschaft gestalten? Und wie kann dabei in angemessener Weise die Historie des Ortes berücksichtigt werden?

Auch Ihre Meinung ist gefragt – was ist Ihre Vision?
Jeder ist eingeladen, sich in das partizipative Konzept der Ausstellung einzubringen. Direkt vor Ort in der Ausstellung oder über die offizielle Webseite.

Grassi Future
29. November 2018 bis 17. März 2019
im Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig

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