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Produktdesigner gestaltet Alltägliches in gutem Design

Grassi Museum für Angewandte Kunst Produktdesigner gestaltet Alltägliches in gutem Design

Stühle, Leuchten, Schuhe - Alltägliches in gutem Design. Unter dem Titel "Jasper Morrison. Thingness" stellt das Grassi Museum für Angewandte Kunst in Leipzig Werke des Londoner Produktdesigners aus. Die Schau ist vom 23. November 2017 bis 6. Mai 2018 zu sehen. Eröffnet wird am 22. November um 19 Uhr.

Produktdesigner Jasper Morrison arbeitet mit Alltagsgegenständen - hier Laborgefässe, handelsübliche Gläser und Fayencen aus Frankreich des 19./20. Jahrhunderts (Museum für Gestaltung, Designsammlung). Exponate des Produktdesigners sind bis 6. Mai 2018 im Grassi Museum für Angewandte Kunst in Leipzig zu sehen.

Quelle: uromito / ZHdK

Das Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig präsentiert mit "Jasper Morrison. Thingness" die erste Retrospektive des weltweit renommierten Designers Jasper Morrison. Sie vereint Schlüsselmomente aus dem mehr als 35-jährigen Schaffen des gebürtigen Londoners. Die Schau ist vom 23. November 2017 bis zum 6. Mai 2018 zu sehen - dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr. Montags sowie am 24. Dezember und am 31. Dezember bleibt das Museum geschlossen. Der Eintritt ist für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei. Erwachsene zahlen acht Euro (ermäßigt 5,50 bzw. 4 Euro).

Das Grassi Museum für Angewandte Kunst in Leipzig zeigt Arbeiten des Produktdesigners Jasper Morrison. In der Ausstellung werden in chronologischer Abfolge Stühle, Sessel, Trink­gläser, Leuchten, Schuhe und Heimelektronik gezeigt - zu sehen bis zum 6. Mai 2018.

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In der Ausstellung werden Stühle, Sessel, Trink­gläser, Leuchten, Schuhe und Heimelektronik gezeigt. Speziell für die Leipziger Präsentation fügte Morrison seine aktuellsten Entwürfe aus dem Jahr 2017 hinzu - vom neuen Lamy-Schreibgerät über seine Sandalen-Entwürfe für die spanische Firma Camper bis hin zur Brillenkollektion für Jins Co/Japan.

Möbel, Kleidung, Elektronik

Ob Möbel, Leuchten, Küchenutensilien, Wohnaccessoires, Kleidung oder Elektronik: Morrison setzt sich hinsichtlich Gestaltungsfragen und -umsetzungen keine Grenzen. Gutes Design ist für ihn „super­normal“. Damit prägt er ein neues Formverständnis. Für den Produktdesigner zeichnet sich gutes und langlebiges Design durch funktionale Aspekte und eine bewusste gestalterische Zurückhaltung aus. Seine Entwürfe vereinen einfachste Formen mit maximalem Komfort.

Prinzip "supernormal"

Mit dem Begriff „supernormal“ definiert und prägt Morrison seit 2005 seine Gestaltungsprinzipien. Für ihn sind einfache alltägliche Dinge, die durch ihre reine Form überzeugen und Funktionalität aufweisen, „supernormal“. Das sind Objekte, die sich auf Grund ihrer benutzerfreundlichen, unaufdringlichen und zeitlosen Gestaltung bewähren, ohne dass dabei überflüssiger Dekor oder extreme Formen vordergründig sind. Gleichzeitig bedeutet „supernormal“ auch eine Rückbesinnung auf ursprüngliche Grundformen. Unter diesem Credo hat er eine Reihe von Entwürfen für international bekannte Firmen wie Alessi, Cappellini, Muji, Camper, FSB, Flos, Samsung, Magis oder Vitra umgesetzt.

Der Künstler

Jasper Morrison ist 1959 in London geboren und studierte an der Kingston Polytechnic und am Royal College of Art in London. 1984 war er Stipendiat an der Universität der Künste Berlin. 1986 eröffnete er sein erstes Studio in Großbritannien. Heute führt er neben seinem Büro in London weitere in Tokio und Paris. Im Jahr 2016 wurde Jasper Morrison von der Zeitschrift A & W zum „Designer des Jahres“ gekürt, das ist eine der anerkanntesten Auszeichnungen der Designerszene.

"Jasper Morrison. Thingness"
vom 23. November 2017 bis 6. Mai 2018
im Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig

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