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Sonderausstellung Glanzlichter der Naturfotografie

Naturkundemuseum zeigt Naturbilder aus aller Welt Sonderausstellung Glanzlichter der Naturfotografie

Die Wanderausstellung "Glanzlichter der Naturfotografie" ist wieder in Leipzig. Das Naturkundemuseum zeigt vom 12. Januar bis zum 18. März 2018 die Gewinnerbilder des gleichnamigen Fotowettbewerbs aus dem Jahr 2016. Dazu präsentiert das Museum die schillerndsten Objekte und Präparate der eigenen Sammlung.

Zwei Elefantenbullen kurz vor einem Kampf im Serengeti National Park (Tanzania) waren Gian Luigi Fornari Lanzetti aus Italien vor die Linse gekommen.

Quelle: Gian Luigi Fornari Lanzetti

Im Januar geht es im Naturkundemuseum Leipzig besonders bunt zu. Denn es macht die Wanderausstellung „Glanzlichter der Naturfotografie“ wieder in Leipzig Halt. Hobby-Fotografen und professionelle Naturfotografen auf der ganzen Welt waren im Jahr 2016 zum 18. Mal dazu aufgerufen, ihre besten Bilder einzureichen. Die vierköpfige Jury hatte die Qual der Wahl: Mehr als 19.000 Fotos aus vielen Ländern wurden eingereicht.

Eröffnung der neuen Sonderausstellung ist am 12. Januar 2018. Bis zum 18. März 2018 werden in der Schau alle aktuellen Gewinnerfotos des jährlich ausgetragenen Fotowettbewerbes präsentiert und mit besonderen Präparaten aus der Sammlung des Museums ergänzt. Jetzt im Winter ist das Museum dienstags, mittwochs, donnerstags und am Wochenende von 9 bis 16.30 Uhr sowie freitags von 9 bis 13 Uhr geöffnet.

Die Gewinnerbilder des weltweiten Fotowettbewerbs "Glanzlichter der Naturfotografie" aus dem Jahr 2016 werden in einer Sonderschau im Naturkundemuseum Leipzig bis zum 18. März 2018 gezeigt. Hier sehen Sie ein paar Beispiele und einige Eindrücke aus der Schau im Museum.

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Museum zeigt Farb-Phänomene im Tierreich

Passend zur Ausstellung der Fotografien holt das Naturkundemuseum die eigenen "Glanzlichter" der Sammlung hervor. Präsentiert werden die schillerndsten Objekte und Präparate, darunter prachtvolle Schmetterlinge und Paradiesvögel. Damit können die verschiedenen Phänomene der Farbgebung im Tierreich gezeigt werden. Denn ausgefallene, auffällige, aber auch zurückhaltende und gedeckte Farben haben im Tierreich eine besondere Bedeutung.

Bei Schmetterlingen, die zu den farbenfrohsten Organismen gehören, lassen sich beispielsweise folgende Funktionen beobachten: Strahlende, leuchtende Farben können zur Markierung der Reviere gehören oder eine große Augenzeichnung auf den Flügeln zur Abschreckung dienen. Wieder andere Falter fallen kaum auf und nutzen ihr angepasstes Aussehen als Tarnung. Ebenfalls verbreitet ist die Funktion der Nachahmung.

Fotowettbewerb und Wanderausstellung

Diese Objekte der Leipziger Sammlung ergänzen die 87 ausgewählten Fotografien des Wettbewerbs. Gefragt waren der besondere Ausschnitt, die passende Lichtstimmung und die außergewöhnliche Situation in der Welt der Pflanzen und Tiere sowie der Landschaft. Dafür waren die acht Kategorien Magnificent Wilderness, The Beauty of Plants, Nature as Art, Artists on Wings, The World of Mammals, Diversity of all other Animals, Wildlife in Human Environment, Black and White vorgegeben.

Als Gesamtsieger wurde im Jahr 2016 Thomas Kolenbrander aus Deutschland gekürt. Er zeigt in seinem Bild "Dramaturgie des Himmels" Wolkenbilder über West-Island. Alle Gewinnerbilder (der Sieger in jeder Kategorie sowie jeweils neun Highlights), die in der Wanderausstellung gezeigt werden, sind auch in einem Bildband und im Internet unter www.glanzlichter.com zu sehen.

"Glanzlichter der Naturfotografie"
vom 12. Januar bis 18. März 2018
im Naturkundemuseum Leipzig

Naturkundemuseum Leipzig 51.344946 12.370819
Naturkundemuseum Leipzig
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