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Ausstellungen "Stasi – Macht und Banalität": Einblicke in den SED-Überwachungsstaat
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14:55 17.01.2018
Blick in die Ausstellungsräume der Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke" Quelle: André Kempner

Die Hinterlassenschaften des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS), die in der "Runden Ecke" zu sehen sind, informieren über Geschichte, Struktur und Arbeitsweise der berüchtigten Geheimpolizei. Zahlreiche Ausstellungsstücke, darunter Überwachungstechnik, eine Maskierungswerkstatt und eine Kollermaschine zur Vernichtung von Akten, verdeutlichen, wie die SED ihren Überwachungsstaat aufbaute und die Menschen ihrer demokratischen Grundrechte beraubte. Dabei soll auch bewusst werden, wie bedeutsam die Errungenschaften der Friedlichen Revolution bis heute sind.

Die Sammlung der Gedenkstätte umfasst etwa 40.000 Objekte und gewährt Einblicke in den SED-Überwachungsstaat.Hier gibt's die Fotos:

Die Sammlung der Gedenkstätte umfasst etwa 40.000, zum Teil einzigartige Objekte. Viele davon sind in der Dauerausstellung zu sehen, vom originalgetreuen Nachbau einer Zelle aus der ehemaligen MfS-Untersuchungshaftanstalt über Geräte zur Postkontrolle, Wanzen und konspirative Fototechnik. Ein spezieller Ausstellungsteil befasst sich mit der Todesstrafe in der DDR, die ab 1960 in Leipzig vollstreckt wurde.

Die „Runde Ecke“, die einstige Bezirksverwaltung für Staatssicherheit, zählt zu den Schauplätzen der Friedlichen Revolution in Leipzig. Dort, wo im Herbst ’89 die mächtigen Montagsdemonstrationen vorbeiführten, besetzten am 4. Dezember 1989 engagierte Bürger das Gebäude und legten die Arbeit der Stasi-Zentrale lahm. Noch in derselben Nacht bildete sich das Bürgerkomitee, das seit 1990 in original erhaltenen Räumen diese Ausstellung zeigt.

"Stasi – Macht und Banalität"
Dauerausstellung in der

Öffentliche Führungen täglich 15 Uhr
Führungen für Gruppen auf Anfrage (auch fremdsprachig)
Audioguide in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Polnisch, Italienisch und Niederländisch

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