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News Neue Publikation widmet sicher der Leipziger Gartenkultur von 1870
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17:01 30.11.2018
Titelmotiv der Publikation (Ausschnitt) Quelle: Kustodie der Universität Leipzig

In der florierenden Handelsstadt Leipzig mit ihrer reichen bürgerlichen Kultur entstanden im 18. und 19. Jahrhundert wegweisende Gartenschöpfungen. Barocke Bürgergärten, frühe Landschaftsgärten und die Parks der umliegenden Rittergüter sichern der Stadt einen bedeutenden Platz in der Gartenkunstgeschichte. Nach Abbruch der Befestigungsanlagen entstand der wohl früheste Landschaftsgarten in kommunalem Auftrag, die „Englische Anlage“, als Teil des heutigen Promenadenrings.

Viele Bürgergärten fielen im 19. Jahrhundert dem rasanten Wachstum der Stadt zum Opfer, doch im Gegenzug entstanden weitere öffentliche Grünanlagen in privater wie städtischer Initiative, darunter der Johannapark oder die Lenné-Anlage. Noch heute bilden die erhaltenen historischen Anlagen das Rückgrat des Leipziger Stadtgrüns.

Das Buch "Bürger, Gärten, Promenaden. Leipziger Gartenkultur im 18. und 19. Jahrhundert" bietet erstmals eine Gesamtdarstellung der Leipziger Gartenkultur vor 1870. Die im Passage Verlag erschienene Publikation ist ein Gemeinschaftsprojekt des Instituts für Kunstgeschichte und der Kustodie der Universität Leipzig.

"Bürger, Gärten, Promenaden. Leipziger Gartenkultur im 18. und 19. Jahrhundert"
Hardcover, 330 Seiten,
24 x 30 cm, 370 Abbildungen
ISBN 978-3-95415-072-4
Passage Verlag
Ladenpreis 29,50 Euro

Zum Thema: Mehr Ausstellungen und News aus den Leipziger Museen!

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