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Sachen im Advent
18:01 29.10.2018
Jüngst von einem US-Reiseportal zum Schönsten in Europa gekürt: Der Leipziger Weihnachtsmarkt hat in diesem Jahr einige Neuerungen zu bieten. Quelle: Leipzig report
Leipzig

Abends noch auf einen Glühwein in die Innenstadt? Beim Leipziger Weihnachtsmarkt gibt es in diesem Jahr eine Premiere: Zur ersten „Langen Nacht“ am Samstag, dem 15. Dezember, öffnen alle Stände eine Stunde zusätzlich – bis 23 Uhr. Eingebettet ist der Late-Night-Termin in die Tiroler Tage vom 14. bis 16. Dezember mit Alpengaudi, Livemusik und verkaufsoffenem Sonntag.

Viele Besucher hätten den Wunsch geäußert, auf dem Weihnachtsmarkt noch etwas länger die abendliche Atmosphäre zu genießen oder ein Getränk schlürfen zu können, erklärte das Marktamt auf Anfrage von LVZ.de. Normalerweise ist an Freitagen und Samstagen bis 22 Uhr, an allen anderen Tagen bis 21 Uhr geöffnet. Start für den Markt ist am 27. November ab 17 Uhr mit dem traditionellen Posaunenblasen auf der Marktbühne und dem Rathausbalkon.

Weihnachtsmarkt geht in die Verlängerung

In diesem Jahr warten noch einige weitere Neuerungen auf die Besucher. Der komplette Markt läuft erstmals bis zum 23. Dezember, einem Sonntag. Im vergangenen Jahr war aus logistischen Gründen nur der Bereich vor dem Alten Rathaus bis kurz vor Heiligabend geöffnet. Diesmal schließen sich alle anderen Themenbereiche an, vom historischen Weihnachtsmarkt auf dem Naschmarkt bis zum Finnischen und Südtiroler Dorf auf dem Augustusplatz.

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Der Bereich für Familien und Kinder auf dem Augustusplatz vor der Oper wird in diesem Jahr ausgebaut. Neu ist dort die Kindereisenbahn – sie zieht von der Thomaswiese um. Der Weihnachtsmann hat sich für den 1. Dezember angekündigt: Gegen 11 Uhr fährt er mit einer historischen Dampflok in den Hauptbahnhof ein und wird an Gleis 6 empfangen. Nach der Begrüßung geht es mit einer Kutsche auf den Markt, wo der Rauschebart um 14 Uhr die Wichtelwerkstatt besucht und um 16 Uhr seine erste Sprechstunde gibt.

Weihnachtspostamt öffnet auf dem Markt

Grüße vom Weihnachtsmann bringt in diesem Jahr die LVZ-Post. Sie betreibt erstmals das Weihnachtspostamt neben der Marktbühne. Kinder können dort ihren frankierten Wunschzettel in einen blauen Briefkasten einwerfen und erhalten dann eine persönliche Antwort vom Weihnachtsmann. Die neue 65-Cent-Weihnachtsmarke sowie eine komplette Briefmarkenedition zum Thema „Weihnachtsschmuck aus Sachsen“ sind exklusiv vor Ort erhältlich – ebenso wie Postkarten mit dem Leipziger Markt und sächsischen Weihnachtsrezepten als Motiven. Auch einen eigenen Weihnachts-Poststempel wird es geben.

Die neuen 65-Cent-Briefmarken der LVZ-Post sind ab 27. November im Weihnachtspostamt auf dem Markt erhältlich. Quelle: LVZ-Post

Höhepunkt am vorletzten Markttag ist die erzgebirgische Bergparade, die nur alle zwei Jahre in Leipzig gastiert. Am 22. Dezember ab 16 Uhr ziehen rund 450 Trachtenträger und 200 Musikanten von der Goethestraße durch die Innenstadt bis zum Richard-Wagner-Platz, wo um 17 Uhr das Abschlusskonzert stattfindet.

Neue Tassen, neue Glühwein-Preise?

Und wie sieht es mit dem Glühweinpreis aus? Im vergangenen Jahr kostete eine Tasse im Schnitt zwischen 3 Euro und 3,50 Euro. Über die Preisgestaltung entscheide jeder Händler selbst, heißt es aus dem Marktamt. Aktuelle Zahlen liegen noch nicht vor. Neu ist in jedem Fall das Design der Glühweintassen. Die Becher in Parisblau waren im März bei einem Online-Voting als Sieger hervorgegangen. Wie im vergangenen Jahr werden 80.000 Stück produziert. Hinzu kommen 40.000 bis 50.000 alte Becher aus den Vorjahren.

Neues Design in Parisblau: So sieht die Leipziger Weihnachtsmarkt-Tasse 2018 aus. Quelle: Marktamt

Gute Nachrichten für Sammler: Die 10.000 begehrten Kinderpunschtassen – dieses Jahr mit Schnatterinchen-Motiv – sollen etappenweise in Umlauf gebracht werden, um Engpässe zu vermeiden. Im letzten Jahr waren im Internet teilweise astronomische Verkaufspreise für die vergriffenen Pittiplatsch-Tassen aufgerufen worden. Je 1000 neue Exemplare davon werden noch einmal produziert und sind auch in diesem Jahr garantiert wieder ein beliebtes Souvenir.

Von Robert Nößler

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