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Weihnachtliche Bergparade in Leipzig – Erinnerung an erzgebirgische Tradition

Weihnachtliche Bergparade in Leipzig – Erinnerung an erzgebirgische Tradition

Hunderte Bergmänner aus dem Erzgebirge sind am Sonnabend mit einer großen Bergparade durch die Leipziger Innenstadt marschiert. Beteiligt waren fünf Bergmannskapellen mit insgesamt 202 Musikern und 507 Uniformierten, teilten die Veranstalter mit.

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Hunderte Bergmänner aus dem Erzgebirge sind am Sonnabend mit einer großen Bergparade durch die Leipziger Innenstadt marschiert.

Quelle: Regina Katzer

Leipzig. Unter der Leitung von Landesbergmusikdirektor Jens Bretschneider vereinten sich nach der Parade alle Kapellen zum gemeinsamen Abschlusskonzert auf dem Augustusplatz.

Organisiert wurde der Aufzug vom Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine, der mit den Paraden auch im Flachland auf die erzgebirgische Tradition aufmerksam machen will.

Und Leipzig hat eine enge Verbindung mit dem Bergbau im Erzgebirge. "Es ist ganz legitim, von Leipzig als einer Bergbaustadt zu sprechen", erzählt der Leipziger Architekt Bernd Sikora, der aus Oelsnitz stammt. Er hat im Leipziger Stadtarchiv historische Akten gewälzt, da ihm die Bewahrung der Geschichte sehr am Herzen liegt. Dabei ist Sikora auf erstaunliche Fakten gestoßen. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts engagierten sich Leipziger Kaufleute und Bahnpioniere im erzgebirgischen Kohlerevier.

Mehr Fotos von der Veranstaltung gibt´s im LVZ-Online Fotoforum.

dpa/M.O.

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