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THW Borna: Schutz von Kraftwerken und Kliniken steht ganz oben

Sicher auf dem Land THW Borna: Schutz von Kraftwerken und Kliniken steht ganz oben

Trümmer wegschaffen, zerstörte Abwasserleitungen reparieren, Menschen bergen: Die Mitglieder des Technischen Hilfswerks (THW) übernehmen vielfältige Aufgaben in der Katastrophenhilfe. Kernkompetenz des Ortsverbandes Borna sind zwei Spezialgebiete mit entsprechenden Fachgruppen: Wasserschaden / Pumpen und Ölschaden.

Helfer des THW Borna zogen Ende April einen illegal entsorgten Pkw aus einem Waldstück am Speicherbecken Witznitz.

Quelle: André Neumann

Borna. Trümmer wegschaffen, zerstörte Abwasserleitungen reparieren, Menschen bergen: Die Mitglieder des Technischen Hilfswerks (THW) übernehmen vielfältige Aufgaben, betreiben Zivilschutz, unterstützen in der Katastrophenhilfe. Kernkompetenz des Ortsverbandes Borna sind zwei Spezialgebiete mit entsprechenden Fachgruppen: Wasserschaden / Pumpen und Ölschaden. Die Helfer, allesamt ehrenamtlich tätig, pumpen zum Beispiel überflutete Verkehrs- und Versorgungsanlagen aus, sichern Schadensstellen in der Kanalisation ab, bekämpfen und beseitigen Schmutz- und Abwasser sowie Ölschäden größeren Ausmaßes.

Um im Fall der Fälle vorbereitet zu sein, erfolgen alle 14 Tage verschiedene Übungen. „Den Hochwasserschutz proben wir meist in Kleindalzig“, erzählt Zugführer Marco Leipert. In alten Gebäuden, die vor dem Abriss stehen, findet oft die Bergungsausbildung statt, etwa im Bornaer Stadtteil Gnandorf. Zuletzt nahm der Ortsverband an einer Übung zur Ölschadensbegrenzung im Magdeburger Hafen teil .

Von wachsender Bedeutung sei mittlerweile das Thema CBRN. „Die Abkürzung steht für chemische, biologische, radioaktive und nukleare Gefahren“, weiß Leipert und ergänzt: „Früher hat man dazu ABC-Gefahren gesagt.“ Demnach werden die Helfer in Schulungen verstärkt darin ausgebildet, solche Bedrohungen zu erkennen, das daraus resultierende Risiko abzuschätzen und sich richtig zu verhalten. In Anbetracht neuer Gefährdungsszenarien, etwa einer Computerattacke auf einen Energieversorger, rückt zudem der Schutz kritischer Infrastruktur immer stärker in den Fokus. „Wie gehen wir vor, wenn der Strom im Krankenhaus ausfällt oder Trinkwasser nicht mehr gepumpt wird?

Darüber werden verstärkt Pläne gemacht“, erläutert Dirk Hofmann, stellvertretender Ortsbeauftragter. Das THW Borna zählt aktuell 75 aktive Mitglieder, darunter rund 15 Frauen, sowie 15 Kinder in der Jugendgruppe. „Unsere Einsatzkräfte sind alle geimpft. Unter anderem gegen Tetanus, Diphtherie sowie Hepatitis A und B“, betont Hofmann. Eine Altersobergrenze gibt es keine. Zum Fuhrpark gehören acht Lkws mit Hänger, drei Mannschaftstransportwagen sowie ein Pkw.

Eine Multimedia-Reportage zum Katastrophenschutz in Sachsen lesen Sie hier.


Von Matthias Klöppel

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