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US-Wahl 2016 FBI ermittelt in alter Bill-Clinton-Affäre
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    12:55 02.11.2016
    Die Clinton Foundation gerät immer wieder ins Visier des FBI.   Quelle: dpa
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    Hannover

     Laut US-Medien hat das FBI eine Affäre des damaligen US-Präsidenten aus dem Jahr 2001 wieder aufs Tableau gehoben. An seinem letzten Amtstag, dem 20. Januar 2001, hatte Clinton eine Reihe von Begnadigungen ausgesprochen.

    Für reichlich Wirbel hatte seinerzeit vor allem die des Öl-Multis und Steuerflüchtlings Marc Rich gesorgt – dessen Ex-Frau, die Songwriterin Denise Eisenberg Rich, hatte vor der Begnadigung ihres Mannes unter anderem die Clinton-Foundation mit einer großzügigen Spende bedacht. Standards und Verfahren für Amnestien seien zudem nicht eingehalten worden, so die Kritik seinerzeit.

    Veröffentlichung doch „recht seltsam“

    Auf Twitter hat das FBI nun mitgeteilt, dass der Untersuchungsbericht zur Begnadigungsaffäre um Bill Clinton online sei. Der Ex-Präsident unterstützt seine Frau im Wahlkampf derzeit nach allen Kräften. Dass das Thema ausgerechnet dieser Tage wieder aufkommt, empört die Demokraten. So machte Hillary Clintons Sprecher Brian Fallon bereits darauf aufmerksam, dass die Affäre entsprechend des Gesetzes zur Informationsfreiheit eigentlich längst verjährt und die Veröffentlichung nach so langer Zeit doch „recht seltsam“ sei.

    Wegen der E-Mail-Affäre um Hillary Clinton herrscht derzeit ohnehin reichlich Unruhe im Lager der Demokraten. Die Präsidentschaftskandidatin war zuletzt in Umfragen wieder erheblich abgestürzt, nachdem sie sich bereits einen deutlichen Vorsprung vor ihrem Widersacher Donald Trump erarbeitet hatte.

    Von RND/caro

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