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US-Wahl 2016 FBI ermittelt auch gegen Trump-Kampagne
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    19:38 01.11.2016
    Zweckoptimismus? Donald Trump während einer Snack-Pause am 1. November in Pennsylvania. Quelle: Getty
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    Washington

    Donald Trump bezeichnet die FBI-Vorermittlungen gegen Hillary Clintons E-Mail-Gebaren als größten Polit-Skandal seit Watergate. Timing und Verve seiner Vorwürfe haben manche zweifeln lassen, ob nicht vielleicht die Trump-Kampagne mit den Anwürfen gegen Clinton zu tun haben könnte.

    Diese These bekommt jetzt auf dramatische Weise neue Nahrung: Denn der US-Fernsehsender NBC berichtet, dass das FBI nun auch gegen Trumps ehemaligen Wahlkampfmanager Paul Manafort ermittelt. Im Fokus stehen Manaforts Geschäftsverbindungen nach Russland und die Ukraine – und zu dortigen Oligarchen. Teil von Manaforts „Multi-Millionen-Deals“ soll, so NBC, ein enger Putinvertrauter sein, dem Verbindungen zum organisierten Verbrechen nachgesagt werden. All dies warf Fragen zur Putin-Nähe Trumps auf und führte im August zur Entlassung Manaforts. Laut „New York Times“ erhielt Manafort 12,7 Millionen Dollar durch seine Ost-Geschäfte.

    Zwar bestreitet Manafort die Vorwürfe und tut sie als politische Propaganda ab. Doch dass das FBI nun ermittelt, könnte sich für Trump noch als fatal erweisen. Denn FBI-Chef und Republikaner James B. Comey Junior, dem die Demokraten eine Parteinahme zugunsten Trumps vorwerfen, wird alles daran setzen, diesen Eindruck so kurz vor der Wahl zu widerlegen – gegebenenfalls auch mit knallharten Ermittlungen gegen die Trump-Kampagne ...

    Von RND/Daniel Killy

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