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US-Wahl 2016 Ku-Klux-Klan wirbt für Trump
Thema Specials US-Wahl 2016 Ku-Klux-Klan wirbt für Trump
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19:11 02.11.2016
Das Wahlkampfteam von Donald Trump kritisierte die Unterstützung durch die Rassisten.   Quelle: dpa/Twitter
Washington

 Von den Zeitungen, die bereits öffentlich die Kandidatur von Donald Trump unterstützen, zog eine nun die Aufmerksamkeit einer ganzen Nation auf sich.

KKK-Führung: Trump führt die USA zu alter Stärke

Die Rede ist vom „Crusader“, auf Deutsch „Kreuzritter“, die Zeitung des rassistischen Ku-Klux-Klan. Als Überschrift prangt Trumps Wahlkampfmotto auf der Titelseite: „Make Amercia Great Again“.

Der Klan bezieht zwar nie offiziell Partei für einen Kandidaten. Die Worte von Pastor Thomas Robb, der als Führungsfigur für Klan-Anhänger gilt, sind dennoch eindeutig. Trump wolle Amerika zu alter Stärke zurückführen, heißt es in seinem Beitrag. Amerika sei deshalb groß geworden, weil es von weißen Christen gegründet worden sei, schließt Robb.

Der Klan-Anführer bekräftigte seine Sympathie zu Trump weiter in einem Interview mit der Washington Post. „Besonders gefallen uns seine nationalistischen Ansichten und seine Forderung, die Grenze für illegale ’Aliens’ zu schließen“, sagte Robb.

Trumps Beliebtheit im rechten Lager ist ein großes Problem für den republikanischen Kandidaten. Schon mehrfach war er deshalb in die Schlagzeilen geraten. Distanzierte er sich zu Anfang des Wahlkampfes nur halbherzig, weist sein Wahlkampfteam nun die Unterstützung durch den Artikel entschieden zurück.

 „Herr Trump und sein Wahlkampfteam verurteilen Hass in jeder Form“, hieß es in einem Statement. „Diese Publikation ist widerlich und repräsentiert in keiner Weise die Ansichten unseres Kandidaten, noch die der über zehn Millionen Amerikaner, die diese Kampagne unterstützen.“

Der Ku-Klux-Klan ist eine rassistische Verbindung, die 1865 in den USA gegründet wurde. Der Klan, der heute vor allem noch in den Südstaaten aktiv ist, sieht die Weißen als privilegierte Rasse an. Die Gruppierung hat nach Schätzungen etwa 5.000 bis 8.000 Mitglieder.

Von RND/abr

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