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US-Wahl 2016 „Mehr Verteidigungsanstrengungen nach US-Wahl“
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22:32 01.11.2016
Ministerin von der Leyen warnt: Europäer werden unabhängig vom Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen mehr für ihre Sicherheit tun müssen. Quelle: dpa
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Berlin

In einem Beitrag für die Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland, zu dem auch diese Zeitung gehört, schreibt von der Leyen: „Egal, wer gewinnt: Die USA werden nicht wieder in die alte Rolle schlüpfen.“ In einer von immer neuen Krisen geprägten Zeit erwarteten die USA von den Europäern, sich wesentlich stärker einzubringen.

Der transnationale Terror, die Flüchtlingskrise, die Krisenlagen in Syrien, im Irak und in der Ukraine, machten ein starkes Engagement der Verbündeten der USA notwendig. „Lange sind Souveränitätsrechte, Grenzen, Werte wie Demokratie und Religionsfreiheit nicht mehr so in Frage gestellt wie heute.“ Die EU-Staaten seien jetzt gefordert, ihre „zivilen und militärischen Mittel klug zu bündeln und einzusetzen“. So müsse Europa dazu beitragen, etwa in Krisengebieten Afrikas dem Terror den Nährboden zu entziehen und zugleich dort auch für Stabilität und Lebensperspektiven zu sorgen.

Damit die Nato das verlässliche und starke Bindeglied Europas mit den USA bleibe, „muss Europa mit seinen 500 Millionen Bürgern, seiner wirtschaftlichen und kulturellen Kraft Probleme auch zunehmend selbst in die Hand nehmen, die es unmittelbar betreffen“. Dazu brauche Europa Einigkeit und taugliche Mittel. Deswegen sei es Zeit, die Europäische Sicherheits- und Verteidigungsunion voranzutreiben. „Diese Anstrengung schulden wir nicht zuletzt den USA, die seit Langem für Europas Sicherheit einstehen“, sagte die Ministerin.

Von RND

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