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UKL aktuell Wirbelsäulenzentrum erfolgreich zertifiziert
Thema Specials Universitätsklinikum Leipzig UKL aktuell Wirbelsäulenzentrum erfolgreich zertifiziert
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Universitätsklinikum Leipzig - ein Sonderthema im Auftrag des UKL
14:45 16.05.2018
Im Wirbelsäulenzentrum am Universitätsklinikum Leipzig arbeiten Orthopäden, Unfallchirurgen sowie Neurochirurgen eng zusammen. Im Bild: Prof. Christoph-E. Heyde (links), Leiter des Bereichs Wirbelsäulenchirurgie, und Prof. Jürgen Meixensberger (rechts), Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie, im Gespräch mit einer Patientin. Quelle: Stefan Straube

Mit der Zertifizierung als „Level I-Wirbelsäulenzentrum der Deutschen Wirbelsäulen Gesellschaft (DWG)" hat sich die interdisziplinäre Einrichtung am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) nun auch formell etabliert. Als bisher einziges Zentrum in Deutschland erfüllt es die Voraussetzung in allen fünf Pathologie-Gruppen Degenerative Erkrankungen, Tumorerkrankungen, Entzündliche und metabolische Erkrankungen, Verletzungen und Deformitäten.

Qualitätsvolle und inderdisziplinäre Arbeit

„Gefordert war vor allem der Nachweis von Qualität und Interdisziplinarität", sagt Prof. Christoph-E. Heyde, Leiter des Bereichs Wirbelsäulenchirurgie der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie, „im Zentrum arbeiten daher Orthopäden, Unfallchirurgen sowie Neurochirurgen eng zusammen." Es gibt gemeinsame Fallbesprechungen und gemeinsame OP-Planungen. Auch die Komplikationsbesprechungen erfolgen zusammen mit den Partnern.

Die technischen und organisatorischen Vorgaben, um Level 1 zu erreichen, sind sehr anspruchsvoll. Dazu zählen eine 24-Stunden-Erreichbarkeit, aber auch hohe Anforderungen bei der Ausstattung für Diagnostik und Therapie - für die konservative wie auch operative Versorgung der Patienten.

Erfahrung und Expertise als Voraussetzung

Auch Erfahrung und Expertise spielen eine wichtige Rolle. Mindestzahlen (mindestens 1200 Operationen pro Jahr) und Standards bei konservativer und operativer Therapie sind weitere Voraussetzungen, um zertifiziert zu werden. „Die Qualitätsstandards für OPs sind sehr hoch und müssen nachweisbar eingehalten werden. Auch für die Operateure selbst gibt es Zertifizierungsvorgaben, die erfüllt sein müssen", erläutert Prof. Jürgen Meixensberger, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie.

UKL aktuell

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Als ein Mittel zur Qualitätskontrolle ist beispielsweise die Teilnahme am Nationalen Wirbelsäulenregister Pflicht. Die Vorbereitungen für diese Zertifizierung nahmen mehr als ein Jahr an Zeit ein. „Doch unseren Anspruch, standardisiert und interdisziplinär auf hohem Niveau zu arbeiten, haben wir nun untermauert und halten den Nachweis darüber in den Händen", freuen sich Heyde und Meixensberger.

Markus Bien

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Orthopädie/Unfallchirurgie: Telefon 0341 – 97 17004
Neurochirurgie: Telefon 0341 – 97 17510

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