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Nahezu lückenloses Leistungsspektrum - Über die Rhomberg Sersa Rail Group

Anzeige Nahezu lückenloses Leistungsspektrum - Über die Rhomberg Sersa Rail Group

Die Rhomberg Sersa Rail Group bietet als Komplettanbieterin Bahntechnik ein nahezu lückenloses Leistungsspektrum in den Bereichen Bahnbau, Ausrüstung und Service an. Georg Gabler, Geschäftsführer der Sersa Group in Deutschland und Mitglied im Group Management der Rhomberg Sersa Rail Group, über die Arbeiten am Projekt VDE 8.

Das Nordportal des Tunnels Masserberg mit Tunnelsicherheitsbeleuchtung. Diese wurde von der Rhomberg Sersa Rail Group ausgeführt.

Quelle: Rhomberg Sersa Rail Group

Der Rhomberg Sersa Rail Group gehören in Deutschland unter anderem die Rhomberg Bahntechnik GmbH, die Sersa GmbH, die RS Gleisbau GmbH, die Klenk Gleis- und Tiefbau GmbH und die JumboTec GmbH an. Das Portfolio der Spezialisten für Bahnbau und Bahntechnik reicht vom Gleisbau, der Gleisinstandhaltung, der Schraubenlochsanierung und dem maschinellen Gleisbau über Erd- und Kabeltiefbau, elektrotechnische und -mechanische Ausrüstung, Inspektion, Anlagenmanagement, Beratung, Design und Planung, Sicherheits- und Zutrittssystemen, System- und Messtechnik sowie Logistikdienstleistungen bis hin zum alle diese Leistungen verbindenden Gesamtprojekt.

Dabei punktet der Komplettanbieter im Bereich der Bahntechnik mit systemunabhängiger Kompetenz nahezu aller Festen Fahrbahnsysteme sowie innovativen Produkten wie einem eigenen Feste Fahrbahnsystem oder der SLS Sersa Schraubenlochsanierung®. Im Vordergrund stehen kundenorientierte und maßgeschneiderte Lösungen für Nah- und Fernverkehrsbahnen, Güterverkehrsstrecken oder private Infrastrukturen, die als Total- oder Generalunternehmer ausgeführt werden.

Das familiengeführte Unternehmen beschäftigt 2109 Mitarbeitende (Stand: 31. März 2017). Im Geschäftsjahr 2016/2017 erwirtschaftete die Gruppe in sieben Ländern auf drei Kontinenten einen Umsatz von 436 Millionen Euro.

Georg Gabler, Geschäftsführer der Sersa Group in Deutschland und Mitglied im Group Management der Rhomberg Sersa Rail Group, über die Arbeiten am Projekt VDE 8, dem Anteil seines Unternehmens daran und die Herausforderungen am Bahnmarkt.

Georg Gabler, Geschäftsführer der Sersa Group in Deutschland und Mitglied im Group Management der Rhomberg Sersa Rail Group.

Quelle: Rhomberg Sersa Rail Group

Herr Gabler, Ihr Unternehmen hat bei dem Großprojekt „Deutsche Einheit“ fleißig mitgewirkt. Was genau waren Ihre Aufgaben?

Diese waren sehr unterschiedlich. So haben wir beispielsweise alle drei Ausschreibungen Nord, Mitte und Süd für die elektrotechnischen Anlagen 50 Hz sowie die Ausschreibung Rettungswegbeleuchtung gewonnen. Zudem haben wir über 64 Kilometer Schienen auf Fester Fahrbahn verlegt und verschweißt, 28 Weichen verbaut und 40 000 Tonnen Schotter zur Anfüllung der Gleistragplatten geliefert und eingebaut.

Was sind Ihrer Meinung nach für die Bahn die aktuell größten Herausforderungen im deutschen Markt?

Der deutsche Bahnmarkt ist insgesamt sehr umkämpft und anspruchsvoll. Dafür ist er aber auch wirtschaftlich attraktiv. Insofern lohnt es sich, diese Herausforderung anzunehmen. Darüber hinaus wird die Digitalisierung bei der Bahn, insbesondere in den Bereichen Maschinen, Infrastruktur und Sicherheit, eine immer zentralere Rolle spielen. Mit Hilfe von Messgeräten werden beispielsweise bereits jetzt Daten von Maschinen und Gleisen – etwa für eine vorausschauende Wartung – erfasst. Wir sind hier mit Lösungen zur Gleisdigitalisierung sowie umfassenden Organisations-, Ortungs- und Warnsystemen präsent. Die Digitalisierung wirkt sich aber auch auf die Art der Zusammenarbeit aus. Vernetzung und Teamwork rücken in den Vordergrund. Aktuell arbeiten wir in Pilotprojekten an neuen Möglichkeiten der digitalen Zusammenarbeit. So werden wir weiter effizient und nah am Kunden bleiben.

Weitere Herausforderungen sind sicherlich auch die nicht gerade familienfreundlichen Arbeitsbedingungen beziehungsweise Arbeitszeiten im Gleisbau generell und der Nachholbedarf in der Schieneninfrastruktur. Vor allem auf die Rekrutierung von Mitarbeitenden wird sich das auswirken. Es fällt uns zunehmend schwer, gut ausgebildete Mitarbeitende zu gewinnen. Auch entwickeln sich unsere Aufgabenbereiche ständig weiter und werden komplexer. Ohne die entsprechenden Kolleginnen und Kollegen wird es schwer, auf die Trends der Zukunft reagieren zu können. Neben dem klassischen Bahnunternehmen, das wir auch zukünftig sind, werden wir auch Plattform und Wissensträger sein. Damit hoffen wir, den Wettbewerb um die besten Fachkräfte gewinnen zu können.

Und warum konkret sollten sich die Fachkräfte für Sie entscheiden?

Weil es sich lohnt: Als inhabergeführtes Familienunternehmen stehen wir für nachhaltiges Wirtschaften, größtmögliche Solidität und Arbeitsplatzsicherheit für alle Mitarbeitenden sowie außerdem für eine wertschätzende Unternehmenskultur. Mit einem breiten Aus- und Weiterbildungsangebot in der unternehmenseigenen Akademie sorgen wir dafür, dass sich alle Kolleginnen und Kollegen sowohl fachlich als auch persönlich entwickeln können. Und mit der Größe und Internationalität des Unternehmens können wir den Mitarbeitenden auch neue und interessante Aufgaben bieten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.rhomberg-sersa.com

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Video: VDE 8 im Überblick

Das Projekt in Zahlen

4 Stunden Fahrtzeit zwischen München und Berlin

27 Tunnelbauwerke auf der Strecke

37 Talbrücken auf der Strecke

230 Kilometer Neubaustrecke

270 Kilometer Ausbaustrecke

10 Milliarden Investitionskosten

8.314 Meter längster Tunnel (Bleßbergtunnel)

8.600 Meter längste Brücke (Saale-Elster-Talbrücke)

4.500 Mitarbeiter beim Bau der Trasse

VDE 8 - Der Bauverlauf