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Landtagswahl 2014 AfD will im sächsischen Landtag mit „Sachthemen“ punkten
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Wahlen 2014
19:29 01.09.2014
Der Generalsekretär der sächsischen Alternative für Deutschland (AfD), Uwe Wurlitzer. Quelle: dpa
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Dresden

Die Partei hoffe nun, endlich mit Sachthemen ihre politische Arbeit machen zu können.

Die AfD hatte am Sonntag aus dem Stand 9,7 Prozent der Stimmen erzielt und ist nun mit 14 Abgeordneten im neuen Parlament vertreten. Wurlitzer kündigte eine Zusammenarbeit mit anderen Fraktionen an, wenn man inhaltlich übereinstimme. Es schmerze die AfD keineswegs, von der CDU keine Einladung zu Sondierungsgesprächen zu erhalten. Das Geheimnis des AfD-Erfolges begründete er so: „Ich denke, dass wir ein ganzes Stück weit offen mit vielen Themen umgegangen sind und dass wir uns nicht haben verbiegen lassen.“ Wurlitzer zufolge werden sächsische AfD-Mitglieder auch im Wahlkampf in Thüringen und Brandenburg auftreten, um den Schwung der Sachsen-Wahl mitzunehmen.

Für die AfD ist mit dem Einzug in den Landtag ein Geldsegen verbunden. Nach Auskunft des Landtages erhält die Fraktion einen Sockelbetrag von 71 723 Euro und pro Abgeordnetem noch einmal 2532 Euro monatlich - in Summe rund 107 000 Euro. Sollte sie - wie zu erwarten - in der Opposition sitzen, kommt noch einmal ein Oppositionszuschlag von 26 596 Euro pro Monat hinzu.

dpa

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