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Wahlkampf: Tillich ringt sich zu höheren Bildungsinvestitionen durch

Wahlkampf: Tillich ringt sich zu höheren Bildungsinvestitionen durch

Auf die letzte Frage der Moderatoren, „Wollen Sie überhaupt Ministerpräsident werden?", antwortete Rico Gebhardt ohne Umschweife: „Deswegen stehe ich hier.

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Stanislaw Tillich (CDU) und Rico Gebhardt (Linke) diskutieren vor Landtagswahl in Sachsen bei Wahldebatte in Dresden.

Quelle: Volkmar Heinz

Dresden. " Mit Blick auf die reale Situation räumte der Frontmann der Linken aber ein, eine rot-rot-grüne Koalition würde nicht an ihm scheitern. Er könne sich auch eine parteilose Regierungschefin vorstellen.

Nach der jüngsten LVZ-Umfrage käme Rot-Rot-Grün nur auf 37 Prozent und hätte damit keine Mehrheit. Man könne auch mit wechselnden Mehrheiten um die beste Position kämpfen, wie das in Skandinavien üblich sei, sagte der Parteichef. Die Linke sei die Sozialversicherung im sächsischen Landtag, das Soziale läge bei ihr in guten Händen. Sachsen brauche eine andere Bildungspolitik, mehr Lehrer, mehr Geld für Kindertagesstätten und Hochschulen. „Jeder weiß, wenn er die Linke wählt, kriegt er nicht die CDU im Schlepptau mit", sagte er in seinem Schlussplädoyer.

Stanislaw Tillich unterstrich, es habe sich gezeigt, dass Sachsen die CDU-Regierung gutgetan habe. Auf die Frage, ob er nun doch eine Koalition mit der AfD in Erwägung ziehe, wiegelte der Regierungschef ab. Sollte es notwendig sein, eine Koalition zu bilden, wünsche er sich die Wahlmöglichkeit zwischen FDP, SPD und Grünen. Das reiche ihm. Im Schnelldurchlauf nannte er Gründe, die CDU zu wählen: Von attraktiven Hochschulen über Firmenansiedlungen bis zu Feuerwehrinvestitionen reichte die Palette. Am Ende dieses Jahrzehnts solle Sachsen unter den zehn erfolgreichsten Industrieregionen Europas sein. Die Union werde zukünftig die Bildungsausgaben auf den Höchstbetrag von 5,2 Milliarden Euro schrauben, versicherte er. „Ich glaube, Herr Gebhardt, dass wir uns hier heute nicht das letzte Mal sehen. Wir sehen uns wieder: Sie in der Opposition, ich in der Regierung", so Tillich. „Oder umgekehrt", konterte Gebhardt.

A.K.

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